2 . Die Gottorfer Bibliothek / ^ )
Die Frage nach dem Verbleib der Bordesholmer Bibliothek führt weiterhin auf die Gottorfer Bibliothek zurück .
Es ist bekannt , daß die Gottorfer Bibliothek , gestiftet 1606 durch Herzog Johann Adolph , den Holsteinischen Kloster - bibliotheken zu Bordesholm und Cismar ihren ersten Ursprung verdankt . ^ ) Bereits ein halbes Jahrhuudert früher , bevor die Reste der Bordesholmer Bibliothek nach Kiel kamen , hatte eine Auslese ihrer werthvollsten Bestandtheile für die eben begründete Gottorfer Bibliothek stattgefunden . Als 1616 dem Amtsschreiber zu Bordesholm , Steffen Hennings , der Auftrag ertheilt mar , „ i'iber die daselbst befindliche Bibliotheque ein vollständiges Inventarium auszurichten " , berichtete er unter Anderen „ nach Hofe " , daß „ viele , und zwar die besten Bücher in die
V ) Nachträglich hier eine Bemerkung Sebastian Kortholt's , wonach das jüngere Berzeichniß der Bordesholmer Bibliothek von Paul Sperling verfaßt sein dürste . Kortholt sagt in seiner Dissertatio de * Bibliotheca Academiae Kiloniensis . Kilonii 1705 . 4° . p . 5 : Commodum libros " \ Bordsholmenses eorumque indicem exhibuerat Paulus Sperlingius , , . . ijuum ad illos Bibliotheca , quae templo hujus urbis S . Nicoiao dicato con - cl'udebatur , eodem anno accessit . Paul Sperling , der Jüngere dieses Namens , war seit 1635 Reetor des Gymnasiums zu Bordesholm und wurde 1665 Professor der Kirchengeschichte in Kiel ( f 27 . April 1679 ) . Köcher , GeleHrten - Lexieon ly , 732 f . 1751 .
98 ) Die historischen Nachrichten über die Gottorfer Bibliothek sind übersichtlich zusammengestellt bei © . C . Werlauss , „ Historiske Esterretuinger om bei störe kongelige Bibliothek i Kiobenhavn " 2 . Udgave . Kiobcnhavn 1844 . 8° . S . 158 ff . und danach Deutsch mit Zusätzen bei Merzdorf , Bibliothekarische Unterhaltungen . Neue Sammlung . S 75 ff .
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