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Das theologische Amts Examen .
Farmer ) geworden . Anderen wissenschaftlichen Fächern wandten sich zu : 2 als Advokaten und 1 als Professor der Rechte ( dieser und einer der vorigen waren Prediger gewesen ) , 1 als Professor der Mathematik , 1 als Professor der Philologie , 1 als Arzt ( siehe unten ) .
Die größte Zahl der nicht ins Predigeramt gelangten Kan - didaten gehört dem Deceunium von 1828—1837 an , aus welchem von 273 nur 197 Prediger geworden sind . In derselben Zeit und auch noch später hatten die Kandidaten , selbst die mit den höheren Charakteren versehenen , oft jahrelang auf die Beförderung zu warten , während in dem ersten Jahrzehnt nach 1778 uud wiederum seit 1864 den Kandidaten sich die Aussicht geboten , in kürzester Frist ins Amt zu kommen .
Von den 1341 Predigern sind 1288 in den Herzogthümern angestellt worden , einschließlich derjenigen , welche 1849 und 1850 von ihren hiesigen Aemtern vertrieben , in deutschen Staaten Anstellung fanden , die sie 1864 zum Theil wieder mit Aemtern in der Heimath vertauschten . Die Zahl dieser Letzteren betrug im Ganzen 50 , von welchen etwa die Hälfte in ihren auswärtigen Pfarren verblieben . Aber außer diesen aus politischen Gründen dem Lande entfremdeten Predigern haben in dem Verlccks der 100 Jahre stets einzelne Kandidaten außerhalb der Herzogthümer Anstellungen gesucht und gefunden . Ihre Zahl ist im Ganzen 53 , von denen 19 auf Dänemark kommen ( einer derselben , Boysen , starb 1831 als Bischof von Laaland - Falster ) , 7 aus Lauenburg , 8 auf Amerika : c .
Tie Fälle , in welchen Predigern ihres Amtes aus andern , als politischen Gründen entsetzt worden , sind vereinzelt : 9 kommen auf die bis 1807 Examinirten , 3 aus die Zeit von 1808—1837 . Dagegen wurden 1848 und 50 von den Dänen aus politischen Gründen 95 Prediger , Gymnasiallehrer zc . abgesetzt und außer - dem noch mehreren Kandidaten die Aussicht auf Beförderung direkt genommen . Im November 1863 suspendirte dieselbe

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