Vorwort zur 4 . Auflage
Im Jahre 1887 gab Friedrich Volbehr erstmalig ein Verzeichnis der „ Professoren und Dozenten der Christian - Albrechts - Universität seit 1665 " heraus , die Grundlage des gegenwärtigen Werkes . 29 Jahre darauf veröffentlichte Richard Weyl eine vermehrte und verbesserte Auflage des Buches , der er 1934 eine dritte , abermals stark vermehrte Auflage folgen ließ . Diese dritte Auflage ist vollständig vergriffen , zum Teil allerdings sind die Bestände durch Kriegseinwirkungen vernichtet worden .
Weyl hatte einige Zeit vor seinem Tode das von ihm gesammelte Material , darunter sein Handexemplar der 2 . und 3 . Auflage , Dr . Rudolf Bülck übergeben und ihn gebeten , sich weiterhin des Buches anzunehmen . Weyls handschriftlichen Nachträgen ist mancherlei zu verdanken . Bald nach dem Erscheinen der 3 . Auflage hatte Bülck selbst angefangen , Notizen , Nachträge und Ergänzungen zu sammeln . So war er dazu berufen , eine Neuauflage des Buches zu schaffen , die nach den großen Veränderungen , welche die Ereignisse der letzten Jahrzehnte mit sich brachten , dringend notwendig geworden war .
Im Frühjahr 1953 legte Bülck sein Werk der Schleswig - Holsteinischen Universitäts - Gesellschaft vor , die mit Zustimmung der Erben von Richard Weyl und des bisherigen Verlages Walter G . Mühlau beschloß , es in ihre Schriftenreihe zu übernehmen . Bülck hatte in sorgfältiger Kleinarbeit die früheren Verzeichnisse überprüft und ergänzt und sie bis in die Gegenwart fortgeführt . Ein besonderes Verdienst von ihm war die Hinzufügung bibliographischer Angaben zu den Artikeln , auf die er viel Mühe verwandt hat .
Während der Druck noch in den Anfängen stand , starb Rudolf Bülck am 1 . Mai 1954 . Die Universitäts - Gesellschaft betrachtete es als eine Verpflichtung , das von ihm weit geförderte Werk vollenden zu lassen und zu veröffentlichen . Die Abschlußarbeiten nahm für die Hauptmasse des Werkes Dr . Hans - Joachim Newiger , für die Abt . VII ( Universitäts - Bibliothekare ) und das Quellenverzeichnis Dr . Hans Seyffert . Ihre Arbeit konnte sich nicht auf eine Durchsicht von Bülcks Manuskript und die Überwachung der Korrekturen beschränken . Die Verzögerung des Druckes führte dazu , daß der Endtermin für die anzuführenden Daten verschoben wurde . Im allgemeinen wurde der 31 . Dezember 1954 hierfür festgesetzt ; doch wurde dieser Termin in einzelnen Fällen überschritten , vor allem dann , wenn in bereits vorliegende Artikel abschließende Angaben , besonders daten , eingetragen wurden . Außerdem gelang es den Bearbeitern , insbesondere - Dr . Newiger , in zahlreichen Fällen weitere neue Angaben für die Zeit nach 1933 zu gewinnen , die Bülck noch unbekannt gewesen waren . Bei der Bearbeitung machte es sich immer wieder bar , daß die Kontinuität der biographischen Angaben in den mit dem Einzelschicksal rücksichtslos umgehenden Zeiten des Nationalsozialismus , des Krieges und der ersten Nachkriegsjahre vielfach in einer Weise unterbrochen worden war , daß es die größten Schwierigkeiten machte , sie wiederherzustellen . In manchen Fällen ist das auch jetzt noch nicht oder nur unvollkommen gelungen , da immer wieder Anfragen unbeantwortet blieben oder verschiedene Quellenangaben sich widersprachen .
Bei der Erfüllung ihrer schwierigen Aufgabe wurden die Bearbeiter und die Universitäts - Gesellschaft von vielen Seiten unterstützt . Die Herren Dekane ließen Korrektur - Abzüge in ihren Fakultäten umlaufen , wodurch manche Angabe berichtigt oder neu gewonnen werden konnte . Viele wertvolle Hinweise sind der Mitarbeit der Herren Professoren Mein - hold , Bargmann und G . Tischler ( f ) und Dr . Th . O . Achelis ( Rendsburg ) zu danken . Sämtliche Korrekturen wurden — außer von dem Unterzeichneten — von Frau Heida Bülck und von den Herren Prof . Dr . Karl Jordan und Dr . Wilhelm Klüver ( Ascheberg / Holst . ) mitgelesen ; auch dabei ergaben sich zahlreiche sachliche rungen .

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