fo Der Andere Abschnitt ,
die Gnade des Höchsten , die wir aber eben aus unserem Unvermögen schlössen wollen . Und wle lange wird es , ehe eine Serie sich so weit über das sinnliche hinaufschwingen kan ? wie viel Mühe kostet es nicht , ehe ein Kind aus der Unwissenheit gerissen , und von denen sinnlichen Lüsten etwas befreyet werden kan ? klebet nicht vielen das sinnliche , daS sie bey ihrer Eruebung gewohnt worden sind , bis in diesvatesten Jahre an ? und wie viel können durch böse darzu kommende Gewohnheiten und Gesellschaften nochmehrhingerissenwer - den ! Ja lassen sich nicht viele von der Verdes» serunq und Befreyung von diesem Verderben , wegen der dabei , nöthigen Mühe , und der Un» tust , die man sich vorstellet , wenn die Leiden« schafften besieget und in Triumph aufgeführet werden sollen , abschrecken , so , daß sie diese Ar» beit bis inS Grab anstehen lassen / unter eine dieser Elasten von Menschen wird man sich rechnen müssen . Man zähle sich aber , unter welche man wolle , so muß man gestehen , daß niemand vollkommen gottesfürchtig und eise» rig in der Religion genennet werden kan .
§ . Z - .
Kan sich also niemand unter denen Nach , kommen Adams rühmen , daß er zu allen seinen Handlungen Bewegung ? . Gründe aus denen Vollkommenheiten KOttes nehme ; ( § . 26 . ) so auch kein Mensch in der wahren Religion vollkommen eifrig , ( § . 2 s . ) folglich kan kein Mensch der Glückseligkeil lheilhafflig seyn , die die wahre Religion denen verspricht , die in ihr «Mommen eifrig sind ( §>zo> ) und also müssen
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