48 Der andere Abschnitt ,
derselbigen ist . Einem Geiste ist schon die Beraubung des Guten , dessen er fähig gewe« sen ist , einllebel . welches ihm Unlust erreget , llnd daraus entspringet doch dieser Zustand . ES mag nun senn , daß es ihm entweder würck« llch beraubt ist , oder daß er keine Erkantniß von dem Guten hat . das er besitzet , und sich deswegen desselben beraubt jv seyn , einbildet .
§• Z5 -
Niemand unter denen Sterblichen kan sich rühmen , daß er zu allen { einen Handlungen Ve . wegungS'Gründe ans denen göttlichen Voll - kommenheiten genommen habe / und daß er die Zeil seines Lebens niäirs unternommen hätte , welches denen Elgenschafften GOTTes nicht vollkommen gemäß wäre . Wir glauben , daß wir diesen Satz ohne Fehler aus der Ersah - rung annehmen können , da die Sache silbst aus Erfahrung ankommt . Ein jeder unter - suche seine Handlungen und Gemiithe , und gleiche beydes mir denen Vollkommenheiten GOttes , und ein jeder wird die Wahrheit des Salzes mehr als ; u wohl bey stä ) selbst befin - den . Wie vieles nehmen wir nicht vor ohne dabey an GOtt zu gcdencken ? geschiehet aber dieses , wie ist es möglich , daß wir zu denen Handlungen , bey welchen wir nicht einmal an GOtt gedencken , Bewegnngs - Gründe aussei - neu Vollkommenheiten ; u selbigen nehmen solte» .
Es können die Menschen insgesamt in Be» trßchluug dieses , in folgende blassen gethei« let

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