Full text: Beweiß, daß eine wahre Religion bey unserm Umständen nothwendig einen geoffenbahrten Glauben erfordere, der auf eine göttliche Genugthuung gegründet ist

Der II Abschnitt , Bervciß , daß - c . 4s 
den wir tmfere Glückseligkeit durch dasselbe - rhalttnkönnln : Ader es ouch nmljr , daß red - dieses in linsern llmiiändcn , m welchen wir lind , unmöglich le»Ien können . Es soll daher in dem andern Adschiulie dieses um - Kindlich bewies'» werden , ffiulmrbrifl aui dem , was stiemet worden ist , sen>i£ , daß diese vollkommene Dlodachtung derer Gesetze der Naiur uns ju der wahren Religion treibe . 
Der Andere Abschnitt , 
in welchcm bcwieskn wird , 
daß wir uiiglücksclig sind . 
§ . 3 3 - 
wir also gesehen , daß eine vollkom» Srd ) mene Beobachtung derer Geseize der Naiur und ein vollkommener Eiser in der wah» ren Religion die Mittel zu unserer Gluckse . Ilgkcit sind , so sragis fichs nun : sind wir denn dieser Glückseligkeit theilhaffiig ? Niemanden kan diese Frage überfiüßig scheinen . Ein Mensch , solre er auch gegen alles übrige kalk und unempfindlich seyn , ist doch Niemals bey seiner Glückseligkeit gleichgültig . Der Trieb der Natur zu unserer Glückseligkeit ist uns viel ju tieff ins Herl ! geschrieben , als daß wir denselben verleugne» sollen können . Wir al - le wünsche» daher , da unsere Hütte auszuschla» gen , wo es gut zu seyn ist . So viel also es . ncm jeden an seiner Glückseligkeit gelegen ist , so viel muß ihm auch an der gewissen Bcant» 
wor -
	        

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