Full text: Beweiß, daß eine wahre Religion bey unserm Umständen nothwendig einen geoffenbahrten Glauben erfordere, der auf eine göttliche Genugthuung gegründet ist

44 Der ! Abschnitt , vom Begriff ! ic . 
delt , mehr Straffe verdienen , als die anderen , 
die die Natur zur Richtschnur setzen , und müssen sich also um soviel mehr unglückseliger machen . 
Es werden mit Fleiß einiqe Saye ohne weitlaufftigen Beweiß bey diesen Zusähen angenommen , weil dieselben ossl genung in dem Rechte der Natur und andern Wissen» sckciffl - - n bewiesen sind , welches auch in fol» geuden geschehen wirb , damit nicht vielmal bewiesene Sachen ohne Noch wieder weit« laufftlg bewiesen werden . 
§ . Z2 . 
Gesetzt aber , es thar einer dem Gesetze der Na« tur vollkommen Genüge , und beobachtete aüc Pflichten desselbigen ; so würde cr zwar einer Glückseligkeit fähig seyn , aber bey weiten nicht in so einem hohen Grade , als der , der vollkommen eifrig in der wahren Religion ist . ( § . 29 . ) Und eben hieraus stehet man wieder , daß jeder Mensch die wahre Religion anzunehmen , und in dersel - ben vollkommen eifrig zu fcijn verbunden ist . ( § . 16 . ) Ja auch seine eigene Natur verbindet ihn darzu , als welche ihn so glückselig zu ma« chen verbindet , als es möglich ist . ( § . 28 . ) 
ES wird niemand so unbillig seyn , und mich beichuldigen , als wenn ich hier die irrige Meli« nung vertheibigte , nach welcher wir aus UN» fern eigenen Kräfflen unsere Wohlfarth de» arbeiten und erhalten tönten . Wer auSdem , was hier bestätiget worden , dieses schlüsselt wolte , würde sich sehr übereilen . Es ist wahr : wenn wir daS Recht der Natur vorkommen durch unsere Kra'ffte hallen tönten , so wür« den
	        

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