42 Der Erste Abschnitt ,
erlen soll noch bei ) dieser Gelegenheit bemer»
cket werden . Erstlich , kan der Vorzug eines , der lugendhafft und gottesfürchtig zugleich i ) t / vor einem andern tugeudhafften auch dar» aus gezeiget werden . ES muß sich jemand , wer gottesfürchtig seiin will , um eine genaue» re und deutliche Erkantniß von GOtt beküm» mern , ( § - 9 - und erweitert und verbessert also seinen Verstand . Er muß suchen nach diesen VollkommenlieitenGOttes seineHaud» lungen einzurichten ; ( § . ie> . ) und verbessert also seinen Willen , lind eben hierdurch de» strebet er sich GOtt je mehr und mehr ähnlich zumachen . Dieses aber begreifft eine Glück» seligkeitinsich^ über welche keine gedacht wer» den kan , welches auch so gar hevdnische Welt» weisen schon erkannt haben . Ja eben daher ist klar , daß nnS eben das Gesey der Natur zu riner wahren Neligion verbindet , weil wir dadurch die Vollkommenheit unsereeVerstan» deS undWillenS über die Massen erhalten und verbessern können . Und zwar kau dieser Vor» zug bei ) der andern Tugend , die nur auf denen Bewegungs'Gründen , die von der Naturent» lehnet werden , beruhet , nicht erhalten wer» den - Daraus ist auch zweytenS offenbahr , daß ein Gottesverlengner seine Tugend mm» mermehr so hoch treiben kan , als ein GotteS» fürchtiger , und daß er eben deswegen in die» fem Stücke sich schon wider die Geseke der Na» »ur verstösset , wenn das Gesetz der Natur in seinem ganhen Ilmfange genommen wlrd .
§ . 30 -
Die wahre Religion hat unsere wahre Glück - scligkeit zum Endzwecke ( § . 26 . 27 . ) aber diesen Endzweck werden wir nimmermehr erhalten ,
wenn

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