26 Der Erste 2ibfrf ) mtr ,
blenden , das ist , sie überreden sich , daß eSwahre aus göttlichen Vollkommenheiten genommene Bcivcg - Ursachen sind , oder sie wissen so gar , daß sie falsch sind , und lhun dem ohncrachtct darnach . Im ersten Falle sündigen sie noch aus einiger Unwissenheit , die sie aber halten heben können , im andern Falle geschehet es aus Voß« heit .
Es fan hier eine gedoppelte Anmerckung gemacht werden . Die crstere betrifft dteie» nlgen , dieGOtt nlchtverehren . Diese leiten zu ihren Handlungen keine Bewegunge» Gründe aus denen göttlichen Vollkommen» Helten her . Geschiehet aber dieses nicht , so nehmen sie noch entweder die Gründe ihrer Handlungen aus denen natürlichen Gesetzen , «der es geschiehet auch dieses nicht . BeydeS ist möglich . Man braucht sich noch nicht so weit zu erheben , daß man auS der Betrach» tung GOtteS seine Handlungen einrichte , und kan dennoch denen Befehlen der Natur . gehorchen . Geschiehet dieses , so entstehet die Fertigkeit seine Handlungen nach denen Ge» sehen der Natur ennunchten , und ist also ei» nertugendhafft . Istgleich dieTugend noch nicht so vollkommen , als sie bei , denen se»n fan , welche die Haiidlungen aus der Betrach» tung GOttes bestimmen ; so folgt doch daher noch nicht : es verehret einer GOTT nicht , folglich ( Ii er lasterhafft . Er kan dieses senn , aber er muß es deswegen nicht sei ) n . Es las» set sich hieraus die Frage entscheiden : ob ein Gottetverleugner nothroendig deswegen la» sterhasst senn müsse ? ich antworte : nein ! Es lstwahr , elnGottesverleugner nimmt keinen GOtt

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