Full text: Beweiß, daß eine wahre Religion bey unserm Umständen nothwendig einen geoffenbahrten Glauben erfordere, der auf eine göttliche Genugthuung gegründet ist

Von dcm Scgvifft der wahren Rcl . 17 
vcrnünfftigerscy , als dieGedrauchc jener , die da« Licht schructen ? ran nicfcc tine etwa« lebhaffte Eindildungi . Ztrafft eint frsichrbarc Mutter Der« erschrecklichsten Irrlbtimec werten ? ( an man nicht anfangin , unter dem Namen des GottekdiensteS die schandlichsten Boßbeiten in verüden , vor welchen die Ver» nunfft jltlert , und doch denekeii , man thatc GOtt einen Dienst daran ? wir würde» ein langes Verzeichmß solcher Jrrthiiiner und Lasier beiidringen können , welche unter dem Schein der Religion , von einer blöden Un - wiffenhcit iiiTiigcnden gemacht worden , wenn wir Nicht desürchieten de» einerSacheinweit» lanffiig i» sei>u , die aus dcm Begriffe der Rl - ( tqion so leicht erhellet , nud aus der Ersah» rnng vielen betannt sei ) » muß . 
Diejenigen , die der wahren Religion zugc - than sind , sind also denenjenigcn zuwider , wel - che das Dasei ) » GOtte« leugnen , es geschehe dieses unter welchem Schein . Grunde es im» wer wolle . Sie setze» sich serner eben deswe» gen denen entgegen , weiche etwas vor GOtt annehmen , welches doch GOtt nicht ist ( § . 8 . ) Dem ohnerachiet brauche» diese in dieser Ab» Handlung mcht widerleget zu werden , sondern dieses kan aus der natürlichen Gottes - Gelahrt - heit voraus geselzer werden . Ich habe Mich jetzo nicht gegen die auflehnen wollen , welche GOtt leugnen ; sondern es soll nur denen ih» re Schwache gezeiget werden , die sich gegen die öffenbahrung , Glauben und göttliche B Gnug»
	        

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