114 Der Dritte Abschnitt ,
mehreren Verderben seyn . ( § . 6f . ) Cs ist also wieder umsonst , dieses Bös - von einer guten Sei - te zu betrachten . Durch diese irrige Vorstellung machen wir das Böse nicht gm : dag Verderben reifsei vielmehr um ficii , und wir werden dadurch wehr und mehr unglückseliger . ( § . 51 . )
§ . 7> -
Dennoch haben die Menschen auch hier etwas gesnchet , durch weiches stc ihr Cl - Nd verbergen wollen . Unglückselige Menschen ! wie vergeb - tich bemühet ihr euch ? möchtet ihr doch die Krafft angewendet haben , euch nicht ine Verderben zu sehen , oder wenigstens wahre Mittel zu suchen , durch welche ihr von denen liebeln erlöset den föntet , die ihr bey Schein>Mittcln vergeb« lieb verschwendet ! Was ist es denn , womit ihr cuch trösten wollet ? dieses ist cs : cs ist von dem Geschick so bestimmet , daß wir dieses ertragen müssen . Was sollen wir uns über Sachen , die nicht zu andern sind , ängstigen , quälen , mar» fern , peinigen ? Lasset uns das Gute mit Freu - den gcniessen , das wir noch haben . Der ist der Glückseligste , der mit allen zufrieden seyn kan : der ist ruhig genug , der alles , was das Verhäng - mß bestimmet hat , mit Gedult und tigkeit zu ertragen im Stande ist . Was svl - len wir uns also durch das Böse , das wir ertra - gen müsse» , beunruhigen lassen ? Nock , mehr ! Wenn unser Geist aus diesem Gefängnisse , in welchem er jctzo gefesselt ist , wenn er ms diesem Cirpcr

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