Full text: Beweiß, daß eine wahre Religion bey unserm Umständen nothwendig einen geoffenbahrten Glauben erfordere, der auf eine göttliche Genugthuung gegründet ist

164 Der Dritte Abschnitt , 
glückselig . ( s . 62 . ) Was ist also nothwendiger , als ein Verlangen , sich vo» diesen« Verderbe» loß zu reisten ? eine eifrige Bemühung , die Mit - tcl ju finde» / welche uns dieses Wunsches thetl - hafftig mache» 1 ein sorgfältiges Bestreben , diese Mittel gehörig zu gebrauchen »nd anzu - wenden ? das letztere setzet das erstere voraus . Es müsse» erst die Mittel gehörig bekannt seyn . Es solle» daher die möglichen Falle er , wogen , und die , die unzulänglich sind , met , dasjeuige zulängliche aber gezeizet wer - den . 
§ . 6 - i . 
Wir sind unglückselig . ( ? . 62 . ) Wenn wir also wieder glückselig werde» solle» , so muß ein Grund da seyn , woraus sich dieses begraste» lasset . Dieser Grund müste so beschaffen seyn , daß sich aus ihm begreiffe»l>csse , wie wir wie - »er zu einem ungehinderte» Fortgänge zu gros - fern Vollkommenheiten , und also zu einem be - ständig wahren Vergnügen gelange» können . <§ . 51 . ) Dieserist entweder in uns selbst , oder nicht . Ware er nicht in UNS , so wäre er entwe . der in andern Menschen , oder in ander» end - lichen Geistern , z . B . Engeln , oder in der Na - lur der körperlichen Welt , oder in GDTT zu suchen . Mehrere Falle könne» nicht gedacht werden . Es soll auf alle gca»lworlel , die er - stere verworfsen , die letzte bestätiget werden . 
§ . 6s .
	        

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