Full text: Beweiß, daß eine wahre Religion bey unserm Umständen nothwendig einen geoffenbahrten Glauben erfordere, der auf eine göttliche Genugthuung gegründet ist

Veweiß , daß wn - unglückselig sind . - isz 
gegen sehen können . Kaum betteten wir uns von einem Übel zu befreyen , so kommen tau» send andere Umstände , die uns das Leben un , ruhig und beklagens»würdig machen . Ist denn fem Mittel da , durch welches wir uns von die - sen Banden befreyen können ? will uns denn alles der Hülffe versagen , durch welche wir aus der Knechtschaft ? der Sünden wieder zu der ligen Frenheir der Kinder GOtteS aufgenom» men werden können ? Solte GOtt so grau» sam gegen seine Geschöpffe seyn , daß er ste in eine Welt gesetzer hatte , in welcher sie ohne alle Rettung zum Verderben gestürtzet wer - den sollen ? dlß kan nintmermehr gedacht wer - den . Wohlan ! lasset uns das Mittel suchen , wo es zu finden ist . Und wenn wir es gesun - den haben , so lasset es uns aus gehörige Wci . se gebrauchen . 
Dcr Dritte Abschnitt , 
in welchem dargttlian wird , 
daß wir durch die natürlichen 
Kräffte nicht wieder glückselig werden können . 
§• 6Z , 
jemand titifct alle» Menschen will gern unzlückselig seyn , sondern ein >eder hat ein Verlangen , in einer zufriedenen Ruhe und Vergnügen zu leben . Gleichwol sind wir un , G 4 glück«
	        

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