Full text: Actenstücke und Rechtliche Gutachten in Sachen der Städelschen Intestat-Erben gegen die Administration des Städelschen Kunst-Instituts zu Frankfurt am Main. Testamentsanfechtung betreffend

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VII . 
Entscheidungsgründe 
benannter 
Juriftenfacultär zu vorstehendem Urtheile . d . d . Bonn den 7 . Dec . 1825 . 
I . Historische Darstellung . 
Frankfurter Burger und Handelsmann Johann Friedrich Städel errichtete am 15'™ März 1815 ein Testament , worin er seine Sammlung von Gemälden , Zeichnungen , Kupferstichen , und Kunstsachen zur Grundlage eines zum Besten der Stadt von ihm errichteten , oder , weil über den Moment und die Wirk - lichkeit der Errichtung gestritten wird , eines zu errichtenden Kunstinstitutes bestimmte , und dieses Kunstinstitut zum Universalerben seines gesaniniten Nachlasses , mit Aus - nähme der zugleich im Testamente oder in Cvdicillen vermachten Legate , einsetzte . Als nun der Testator am 2' - Deeember 1816 gestorben war , erhielten die im Testamente ernannten Administratoren des Kunstinstituteö , nachdem der Frankfurter Senat am lO' - 'r Deeember cjusd . die Stiftung förmlich angenommen , 
7 . der den Städtischen Nachlaß betreffenden Voraeten und die gehörigen Edictalladungen innerhalb der gesetzten Frist keinen Erfolg gehabt hatten , am 10' " März 1817 vom Stadtgerichte die legale Einweisung in den Besitz des Städelschen Nachlasses . 
30 . 31 . 32 daselbst 
Am 11' . ' . " September 1817 aber kamen die Frauen Catharina Sidonia Fruderüa Bur . guburu , und Charlotte Salome LaSplaee , beyde ge - borne Städel zu Straßburg , beym Frankfurter Stadtgericht mit einer Klage ein .
	        

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