Full text: Actenstücke und Rechtliche Gutachten in Sachen der Städelschen Intestat-Erben gegen die Administration des Städelschen Kunst-Instituts zu Frankfurt am Main. Testamentsanfechtung betreffend

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infiniment favorisees ( L . 1 . 14 . 22 - 23 . C . de S . S . E . L . 49 . C . de epise . [ et cleric . ) Unc foule de lois prouvent , non seulement qu'elles ont e'te' , cliez les Romains , conside're'cs comme valables , mais eneore qu'elles ont me'ritd une attention toute particuliere de la part des magistrats , pour inierpre'ter la volonte' des testateurs , d'une maniere teile , qu'elles ne pussent jamais de - venir inutiles . — Le Code Napole'on a juge' qu'il etoit e'quitable d'admettrc ee principe dans toute son e'ienduc . Loin de nuire ä l'intc'ret public , il peut 
produire ses plus lieureux resultats ; mais la prudence exige , quc 
le Gouvernement autorise ces dispositions . L'etat seul a le dryit d'etablir les re'gles qui doivent assurer l'exe'cution de la volonte des testateurs ; ssul il doit connaitre la nature et la quantite' des biens , qu'il mct ainsi Lors du commerce , et prevenir un exces condamnable dans ces dispositions . 
C'est pourquoi les liospices , les pauvres des commune« et les etablisscmens d'utilite' publique sont reputes capa - bles de reccvoir par testament ; mais que les dispositions n'en peuvent etre valables , quautant qu'elles auront ete aulorisees , par le Gouvernement , ( art . 910 . ) . 
Daß es nach dem Code Napole'on bei testamentarischen Dispositionen nicht nothwendig ist , das ? die Genehmigung der Regierung vor den : Tode des Erblassers erfolge , ergiebt sich mit der vollkommensten Klarheit aus der Vergleichung des art . 910 . mit art . 937 . ; denn letzterer sagt in Beziehung auf die Schenkungen un ? ter Lebenden : " Schenkungen , gemacht zum Vortheil der Spitäler , der Armen einer Gemeinde , oder gemeinnütziger Anstalten , sollen von den Verwaltern dieser Gemeinden oder Anstalten angenommen werden , nachdem sie gehörig dazu au - torisirt worden sind . « Nach art . 932 . hat aber eine Schenkung unter Lebenden keine Wirkung , wenn der Beschenkte sie nicht bei Lebzeiten des Schenkers ac ? ceptirt hat ; also folgt aus der Verbindung der art . 937 . und 932 . , daß Schen - kungen unter Lebenden , welche zu Gunsten gemeinnütziger Anstalten geschehen , nur dann wirksam sind , wenn die Genehmigung der Staatsregierung so zeitig er - folgt , daß die Administratoren noch bei Lebzeiten des Schenkers acceptiren . Bei den letztwilligen Dispositionen findet sich keine derartige Vorschrift , was sich sehr natürlich aus dem Unterschiede zwischen der Natur einer einseitigen
	        

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