Full text: (Theil 2)

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«ucf ) schon nicht hoffen dürft ? , mir ein voll' kommnes Muster machen zu können , wäre ich deswegen inniger verbunden , es zu versuchen ? 
— Nein . — Ich versuche es also . —Ader wenn d»S Muster der Schönheit , auf welches die «tten Bildhauer hernach alle ihre Werke logen , ihnen ss viel Aufmerksamkeit , soviel Nachdenken , so viel Mühe kostete : wozu mache ich mich anheischig ? — Doch muß ich : oder ich werde ewig errvthen muffen , so oft maa mich den Philosophen nennet . 
Hnr hielt Arist zum jweytenmale inne , und etwas länger als zum erstenmale ; und fuhr darauf fort . 
Da der idealische Mensch , den ich suche , eben sowohl ein zusammengesetztes Ding seyn muß , als ich : so sehe ich sogleich , daß die alten Bildhauer , indem sie die Verhältnisse , die ihnen die schönsten geschienen , festgesetzt , einen Theil meines Musters bereits gemacht haben . 
— Ja . Diese Bildsäule also will ich nehme» , und belebe» . Ich will ihr die vollkommensten sinnlichen Werkzeuge geben , die der Mensch nur haben kann . Ich will ihr alle Eigenschaft ten geben , die ein Sterblicher nur immer be - sitzen kann : und mein idealisches Muster wird 
fertig
	        
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