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eilen . Wie aber kann man alles sagen und doch forteilen ? 
Der Augenblick , den man zu dem ersten erwählt hat , sey der Inhalt der ersten Scene . Diesem wird der zweyte folgen , dem zwepten der dritte , und so wird der Aufzug fertig . Das wichtigste hierbei ) ist , daß die Handlung an Geschwindigkeit beständig wachsen und doch deutlich seyn muß : nur in diesem einzigen Stücke muß man an den Zuschauer denken . Und hieraus ficht man , daß die Exposition nicht anders als während dem Verlauffe des Stückes und nach Maaßgebung desselben ge - schehen kann , und daß der Zuschauer nicht eher alles weis und alles gesehen hat , als bis der Vorhang fällt . 
Je mehr Dinge bey dem ersten Augenblicke ; tt sagen übrig bleiben , desto mehr Materie hat man zu Ausführung der folgenden Auf - zuge . Je schneller und reicher der Dichter ist , desto aufnmksamer wird er seyn müssen . 
Er
	        

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