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Doch wider die Wahrheit ist kein Vorur - theil stark genug . Das Schlecht fällt Trotz den Lobsprüchen , . die es von der Einfalt er - halten hat ; und das Gute begleibt Trotz der Unentfchließigkeit der Unwissenden , Trotzdem Gcschrey des Neides . Das verÄrießlichste dabey ist dieses , daß den Menschen nicht eher Gerechtigkeit widerfährt , als bis sie nicht mehr sind . Erst muß man ihnen ihr Leben sauer gemacht haben , ehe man eine Handvoll geruchloser Blumen auf ihr Grab streuet . Was ist zu thun ? Entweder die Hände in den Schoost zu legen , oder sich einem Gesetze zu unterwerffen , das sich bessere , als wir , ha - ben müssen gefallen lassen . Wehe jedem , der sich beschäftiget , wenn seine Arbeit nicht die Quelle . seiner süssesten Augenblicke ist ; wenn er sich nicht mit dem Neyfalle weniger befriedigen kann ! Die Anzahl guter Richter ist sehr klein . O Freund , lasse ich etwas ans Licht treten , es fey der Entwurf eines Schau - 
spiels ,
	        

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