4 
) - z - c 
noch mit erdichtete ! ? Uebeln tauschen muß ? Warum sollten wir die Traurigkeit sogar bis in unsere Ergetzungcn dringen lassen ? —Kurz , sie würden als Leute rede» , denen das gnügen gerührt zu werden , und Thränen zu sergiessen , vöüig fremd ist . 
Gewohnheit fesselt . Stehet ein Mersch suf , der Funken vor Genie zeigt , und irgend ein Werk ans Licht brmgt : so ist das die erste Wirkung , daß er die Gemüther in Erstaune» setzt und theilet . Nach und nach macht er sie wieder einig ; null folgen ihm eine Menge Nachahmer ; der Muster werden mehr ; ma» macht häuffige Anmerkungen ; man ftgt Re - gel» fest ; die Kunst entstehet ; man giebt ihr Grenzen und thut den Ausspruch , daß alles was nicht in dem engen Bezirke , den man gezeichnet hat , enthalten ist , widersinnig und schlecht sey : es find die Saulet» des Herku - les , über die man sich nicht himtts wage» kann , ohne sich zu verirren . 
Koch
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.