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Sprachlehre wol brauchbar sein ; Lchrern aber , die auf einem Seminar gehörig gebildet , sollte dreS Buch doch wol wenig Hülfe mehr leisten können . Für den denkenden Schullehrer ist hier zy empseh - len : Lehrbuch der deutschen Sprache , von Heinrich Bauer . 3 Theile , 1811 .
Fünfter Abschnitt .
„ Umgang mit den Schülern , und Mittel , dieselben zur Ordnung und zum willigen Fleiß ( Fleiße ) zu - gewöhnen . , , § . 72 . „ Was nun erstlich das Betragen des Lehrers im Umgange mit seinen Schülern betrifft , so sei er
1 ) stets selbst anstandig munter , und utv terdrücke nicht bei ihnen die ihnen so natürlich^Munterkeit und Lebhaftigkeit , u . s . w . " „ Dabei aber
2 ) hüte er sich sorgfältig , daß nicht auch seine Munterkeit die Gränzen desAnständigen über - schreite , und in Possenreißern ausarte , " u . s . w .
Zst das nicht gerade dasselbe , was der erste Punkt enthalt ? —
§ . 73 . Mittel die Schüler zur Ordnung und zum willigen Fleiße zu gewöhnen .
Oberflächlich und dürftig sind diese Mittel am gegeben . Das Erste und Notwendigste für eine disciplinarische Ordnung , Schulgesetze , ist gar nicht angeführt . Wie der Lehrer überhaupt den . Ehrtrieb weise benutzen kann , darüber ist wenig ge - sagt , - wie die Schüler selbst Theil nehmen - können an

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