Als Vasallen des Herzoges hatten diese Brü * der die Hälfte der genannten Güter bis ungefähr 1331 inne , als der Herzog , der bereits 1321 der Stadt Anklam die andere Hälfte geschenkt hatte , auch die den Brüdern Bünsow gehörenden Teil der Güter der Stadt vermachte ( Beil . I ) . Auf welche Weise , ob durch Kauf oder Tausch , er in den Besitz ihres Teiles gelangt war , findet sich nirgends angegeben . Möglicherweise haben sie bei dieser Gelegenheit das Gut Glambeck oder Dambeck , von dem in einer alten Urkunde ( S . 80 ) die Rede ist , in Tausch erhalten . Die genannten Brüder sind bestimmt die ältesten bekannten Stammväter des Geschlechtes Bünsow in Anklam , Stralsund und anderen Orten in Pom * mern , Mecklenburg und Holstein .
Schon im 14 . Jahrhundert gehörte das Bünsow« sehe Geschlecht zu den Patrizierfamilien Greifs * walds und Anklams und breitete sich von hier nach verschiedenen Städten in Pommern aus . So wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1421 ein Arndt Bünsow als Ratsherr in Usedom erwähnt , und mehrere Generationen hindurch gehörten sie zu den Patrizierfamilien der Stadt in Stralsund .
Die grösste Zahl von Mitglieder der Familie dürfte jedoch in Greifswald gewesen sein , wo von
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