Full text: Ueber den Frieden mit Dänemark (Beitr. 2)

trüge gestellt und Neben gehalten welche einen Augenblick vielleicht Unkundige täuschen konnten . Eine gewisse Jndisse - rm ; in den allgemeinen politischen Angelegenheiten , welche bei der großen Wichtigkeit der nationalen Frage hier beson - derS erklärlich ist , hat in einigen Wahldistrictm einer kleinen aber thätigen Partei einen leichten Sieg verschafft . Man hält auch hier zu Lande mit einer gewissen Treue an Män - nern fest , die sich früher eine» Namen in der Vertretung der Laudeösache gemacht haben . Aber gleichwohl hat eö nur jener Vorgäuge bedurft , um eine entschiedene Opposition ge - gen solche Versuche hervorzurufen , um aufö Neue die all - gemeine Überzeugung zu befestigen , daß nur auf dem Wege der streugeu Ordnung und Mäßigung vorgegangen werden dürfe , wenn die Sache des Landes ungefährdet erhalten , zn einem glücklichen Erfolg geführt werdeu solle . Nur dauu würde Gefahr sein daß eine extreme Ansicht weuigsieuö für den Augenblick die Herrschaft im Lande gewänne , wenn Männer denen das Land bisher vertraute daS aufgeben woll - ten wofür sie so lange gestrebt , wenn einzelne oder mehrere von ihnen zurücktreten sollte» von einer Sache deren Recht und Heiligkeit keine Verläumdung anzutasten vermag . Es hieße dies , weil man dem guten und erprobten Sinne deö Volkes nicht vertraut , dasselbe falscher Führung in die Hände geben . Ich glaube aber nicht daß eö solche giebt . Auch sind wahrlich die Dinge bei unS am wenigsten dazu an - gethan . 
Noch keine große Bewegung der Geschichte hat sich voll - zogen ohne daß einzelne Überschreitungen vorgekommen sind . Man vergißt zu sehr der Vergangenheit , wenn man über solche Erscheinungen und Äußerungen der Gegenwart
	        

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