Full text: Ueber den Frieden mit Dänemark (Beitr. 2)

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der Staaten haben sollten . So wenig man sich für eine vorzeitige Aushebung der Personalunion erkläre» wird , so wenig kann man zugeben daß die Entscheidung über die cou - stitutionellen Rechte des Landes ausschließlich in die Hände eineö Fürstell gelegt werden der sich demselben gegenüber bisher nur alö ftemdm Kvuig gezeigt hat . Daö Staatögrundgesetz der Herzogtümer hat bei den besonnenen Ansichten des Volks demokratischen Grundsaden weniger Raum gegeben alö die meisten Verfassungen deö vorigen JahreS , und wenn der Her - zog sich seinem Lande gegenüber , wie er soll , als einheimischen Fürsten , nicht als fremden König suhlt , so wird er kaum ei - um Anlaß haben aus wesentliche Änderungen zu dringen . 
Zu Durchführung der vollen Selbständigkeit und abhängigkeit SchleswigholsteinS gehört natürlich auch die AnSeinanderfchung der bisher mit dem Königreich men Besitzthümer auf der einen , der Verpflichtnngen ans der anderen Seite , wovon in der früheren Schrift die Rede ge - weseil ist . Es wird bei der Übernahme der Staatsschuld im allgemeinen die Zahl der Bevölkeriiug zu Gnrnde zu legen sein , und derselbe Maaßstab ist dann bei der Theilung der Flotte und anderer später erworbener Güter anzulegen . Da - gegen werden die alten dem historisch verbundenen Schleö - wigholstein gehörigen Gegenstände demselben auch bei ge - mindertem Umfang vollständig zugetheilt werden müssen , na - mentlich die öffentlichen Lalldeöarchive , sodann die Gottorser Bibliothek unb Sammllmgell und was der Art mehr ist . Nur was sich an Urklmden ausdrücklich auf die nördlichen Theile Schleswigs bezieht ist wieder auszuscheiden . Und eS gilt dasselbe voll dm Archiven der bis zuletzt gemeinsamen
	        

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