Full text: Denkschrift von dem Jubelfeste welches am ersten Pfingsttage 1826 in Dännemark Schleswig Holstein und Lauenburg wegen der daselbst vor tausend Jahren geschehenen Einführung des Christenthums gefeyert worden ist

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dacht seyn vornamlich , das auf sie zu vererben , unter der Erinnerung , wie vielen Antheil an unserem Christenthum unsere Aeltern haben , dafür wir ihnen noch in ihren Grabern danken , da sie ruhn . Und tragen wir deß Sorge , Jesus Christus wird mit un6 sorgen und wird seinen heiligen Geist senden , wie er gethan hat einst , und nimmer zu thun hat aufgehört , seinen heiligen Geist , — Zwar nicht daß sie mit Zungen reden , Gesichte sehen , Wunder thun , aber daß sie selbst ein Wunder seyn in einem unchrist - lichen Geschlecht und ein Seltsames vor ungläubigen Menschen , der Sauerteig seyen im guten Verstände des Worts , Matth . 13 , mit seiner durchdringenden Kraft , und das Salz der Erde , das vor der Faul - niß bewahrt , nämlich vor dem geistlichen Verderben . Dazu wird der Herr mit uns seyn , in Kraft und Leiten des heiligen Geistes . " Dazu woll' Gott uns gnädig scyn und seinen Segen geben ! " Ohn' ihn zehn wir in Finsterniß dem geistlichen Tode zu . " Sein Antlitz uns mit Hellem Schein erleucht zum ewigen' Leben ! " Nicht , daß wir tüchtig sind , von uns selbst etwas zu denken , als von uns selber : " Daß wir erkennen seine Werke und was ihn liebt auf Erden . " Die vielen noch Abgewandten sind un - sere traurige Wahrnehmung : " Daß Jesu Christi Heil und Stärk' bekannt den Heiden werden , und sie zu Gott bekehren . " Amen .
	        

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