69
ren von der Wahrheit wenden und sich zu den Fabeln kehren . So will es die menschliche Natur haben , und wegen dieser ihrer Beschaffenheit nahm sie den Götzen - dienst so willig an , hielt sie am Götzendienste bis aufs Blut fest . Und gleichwohl soll in ihr ein Grund liegen , spricht mein Zuhörer , daß das Christenthum einen Bestand habe ? Ich sage , das thut es , wende die Sache nur um und sage : Eben diese Neigung der menschlichen Natur zur Gottesvergessenheit und zur Abgötterey , ja das ist ein Grund . So sprach Gott im Alten Testament , Ies . 42 . : Ich , der Herr , das ist mein Name , und will meine Ehre keinem an - dern geben , noch meinen Ruhm den Götzen . So läßt er von sich im Neuen Testamente sagen , 2 Petr . 3 . : Gott will nicht , daß jemand verloren gehe . Nein , und aus unserm Evangelio : Also hat Gott die Welt geliebt , daß er seinen eingebornen Sohn gab , auf daß alle , die an ihn glauben , nicht verloren werden — er hat eö anders im Sinn — sondern das ewige Leben haben . Weil denn der Mensch , sich selbst überlassen , dem Verderben zueilt , und " die menschliche Natur in ihren eigenen ihr ursprünglich angebornen Strebungen niemals des ewigen Leben ? . , wie es mit Christo begann , in Christo und durch C . hristum beginnt , niemals dieses Lebens kann theilhaft'ig werden , — Joh . 6 . : det ihr nicht essen mein Fleisch und trinken mein Blut , so habt ihr kein Leben in euch , — darin , weil es

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.