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Ungelehrten um dessen Glauben beneiden ? Diese Be« wandtniß hat es mit dem Christenthum , und das ist ein Grund unserer Zuversicht , das Christenthum werde Bestand haben für und für .
II .
Spreche ich das vom Christenthum allein aus der Erkenntniß ? Nein , christliche Zuhörer , ich spreche dieß zugleich auö der Erfahrung . Zum andern ist die Ge« schichte des Christenthums ein Grund unserer Zuversicht , daß seinen Bestand das Christenthum haupten werde . Es ist ja nicht die Rede von einer jungen grünen Weisheit , sondern von einer Sache , deren tausendjähriger Bestand gestern die Feyer gewe - sen ist , und bekanntlich hat sie sich fast noch einmal so lange gehalten in südlichen Ländern . Was einen so langen Bestand gehabt hat , daS wird denn auch in seiner Geschichte darlegen , wie eö sich unter widerwär« tigen Umständen zu halten vermögend sey . Werfen wir in seine Vergangenheit einige Blicke . Als Glau« ben einer Secte zeigte sich das Christenthum zu An - fang , Apost . 28 , einer Secte , der an allen Enden widersprochen wurde , und es war nicht Einer , sondern es waren Viele , unter ihnen Kaiser , zu nennen Julian , die da meineten , sie müßten viel zuwider thun dem Namen Jesu von Nazareth . Jener Kaiser ist beson» ders genannt , weil er ein Abgefallener war und nicht mit Macht allein sondern auch mit Klugheit und Wi£

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