Full text: Denkschrift von dem Jubelfeste welches am ersten Pfingsttage 1826 in Dännemark Schleswig Holstein und Lauenburg wegen der daselbst vor tausend Jahren geschehenen Einführung des Christenthums gefeyert worden ist

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ben . Da ist der Vater , da ist der Sohn , und ja - wohl , jawohl auch der heilige Geist ist da . Nämlich , o Christ , du Christ , der du glaubest , in dem Wohl - gefallen , mit welchem du diesen Spruch anhörst , in der frommen , frohen Bewegung , die derselbe in deiner Seele macht , in dem Zuge , den durch ihn deine Seele spürt , zum Vater und Sohn hin , mit dem festeren Glauben an die bewiesene Liebe , siehe , das ist der heilige Geist , welcher dieß bewirket in dir , — als wir auch in 116 , V . 5 . singen : Wir glauben an ihn durch den Geist , de6 Vaters und de6 Sohnes Geist , kein menschlich Werk ist unser Glauben , du kannst ihn , Tod , uns nicht raube» . Da sollen wir denn fürchten , bey solcher Beschaffenheit des Christen - thumS fürchten , es möchte keinen Bestand haben ? Nein wahrlich , die Christenheit lebt nicht von dem Brod , wie es die Gelehrten bereiten und wie es brocken die Schriftgelehrten , sogar , den Weisen und Klugen kann ja das Christenlhum verborgen seyn , Matth . 11 , 25 , aber den Unmündigen wird und bleibt es geoffenbaret , — die Obersten und Pharisäer mögen dem Christenthum ihren Glauben weigern , Joh . 7 , aber das Volk , ob es gleich von Grundtext und Auslegung nichts weiß , wird das Evangelium fassen und behalten in einem lebendigen Glauben . Trifft es sich vielleicht in dieser Versammlung selbst , daß ein Gelehrter , welcher so heißt , möchte den
	        

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