Full text: Denkschrift von dem Jubelfeste welches am ersten Pfingsttage 1826 in Dännemark Schleswig Holstein und Lauenburg wegen der daselbst vor tausend Jahren geschehenen Einführung des Christenthums gefeyert worden ist

nichts will es seyn von dem Genenneten sondern eine reine Offenbarung von Gott durch den Sohn Gottes . Also hat Gott die Welt geliebt , daß er ihr seinen eingebornen Sohn gab . Niemand hat Gott je gese» hen ; der eingeborne Sohn , der in des Vaters Schooß ist , der hat es uns verkündigt , Joh . 1 , 18 . Am letzten hat Gott geredet durch seinen Sohn , Ebr . I . Solche Rede ist unser Christenthum , und da sollte es keinen Bestand bey uns behalten ? Ist Gott denn schwacher als ein Mensch , und müßte sich von ihm eines Andern bedeuten lasten ? Ist Gott denn ein Mensch , der heute so spricht und morgen anders ? der mit den Iahren oder nach Zeit und Umstanden seine Ansichten ändert , wie daS ein Mensch thut ? Freylich er hätte diesen Rath zu unserer Seligkeit nur auf eine gewisse Zeit können geben , und unter der Erklä - rung seines Vorbehalts : Ein ander Mal anders , wie es meiner Weisheit zu der Zeit , nach hundert oder tausend Jahren , dann besser für euch erachtet , was ihr alsdann erfahren sollt durch neue Propheten , die ich euch senden werde . Hat er so gesagt ? mit einem Worte nur ? Im Alten Testament freylich , da freylich : Einen andern Propheten , wie mich , laßt er Mosen sagen , wird euch der Herr erwecken aus euren Brü - dern , den sollt ihr hören . Dagegen im Neuen Testa - ment , ihr kennt den festen Ausspruch Jesu : Himmel und Erde werden vergehen , aber meine Worte
	        

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