Full text: Denkschrift von dem Jubelfeste welches am ersten Pfingsttage 1826 in Dännemark Schleswig Holstein und Lauenburg wegen der daselbst vor tausend Jahren geschehenen Einführung des Christenthums gefeyert worden ist

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I . 
Was für sich allein betrachtet es allerdings thut , uns hemmt , uns stört , ein Jubelfest zu feyern . Frei - lich die Lehre von Einem wahren Gott und die Lehre von Vater , Sohn und Geist , und die Lehre , daß wir durch den Glauben an Christum selig werden , ja diese Lehren wurden mit der heiligen Taufe in unsere Gegen - den gebracht . Allein wie wenig doch wurden sie an das Verständniß und in die Herzen hinein gebracht ! ohne Bibel und ohne Fibel , um die Bibel zu lesen ! mit wie geringen Kenntnissen überhaupt , die das Christenthum als seine Grundlagen begehrt zu seiner völligeren und innigeren Auffassung ! Da wurde der Unterricht von nur wenigen Stunden und oft nur eine einzige Zuhörung für hinlänglich gehalten , um den zu taufen , der eS begehrete . Und womit waren die Lehren der Wahrheit vermischt , welche damals ver - kündigt worden , zum Theil mit solchen Jrrthümern , deretwegen wir in unserer lutherischen Kirche jahrlich ein Fest und vor neun Jahren ein Jubelfest feyerten , froher Erinnerung , daß wir davon sind frey geworden . Mehr äußerliche Ceremonie als innerliche Anbetung , mehr Heilige , welche an die Stelle der aufgegebenen Götter traten , als der Heilige Gottes , Jesus Chri - stus , und die Uebiing des Christenthums weit mehr in gewisse gottesdienstliche , von Menschen auferlegtc
	        

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