Full text: Denkschrift von dem Jubelfeste welches am ersten Pfingsttage 1826 in Dännemark Schleswig Holstein und Lauenburg wegen der daselbst vor tausend Jahren geschehenen Einführung des Christenthums gefeyert worden ist

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nen gefangen gehaltnen Völker , und der himmlischen Gnade bey sich eine Stätte schaffet . Nicht bin ich gekommen , erhabner König , daß ich Würden oder Güter irgend welcher Art bey Euch suchte , als die auch , was Vielen ausgemacht ist , dem Eifer in Fröm - migkeit und Weisheit hinderlich sind , sondern daß Ihr , Verehrer geworden des wahren Gottes , einen wahren Ruhm erlanget bey denen , die Christum aufrichtig lie - ben , hier auf der Erde diesen Ruhm und unter den heiligen Seelen im Himmel eine Seligkeit , wie sie allein den Frommen bereitet ist und die kein Ende haben wird . 
Des Königes Antwort darauf . 
Wir können nicht anders als dem beystimmen , was du mit so großem Gewichte von der Religion und der Frömmigkeit gegen den wahren Gott gespro - chen hast , weshalb wir auch angelegentlichst wünschen , daß da in seiner Ordnung geschehen möge , was von dir in eigenem und in der uns so sehr befreundeten Könige Namen begehrt worden ist . Nur das können wir nicht verschweigen , eö hat dieses Volk die Macht und von den ältesten Zeiten her das Recht , daß in wichtigen und schwierigen Reichssachen , die das Allge - meine angehn , nichts wider seinen Willen und Rath angeordnet werden kann . Damit denn unsre Zustim - mung die Kraft und Festigkeit eines Gesetzes bekomme , 
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