wenden , der den Leib überlebenden , eine Nahrung zu reichen , die ihrer würdig ist ! Wie Speise dem Leib' , eben so thut heilsame Rede der Seele wohl . Es ist aber keine Rede heilsamer , noch giebt es eine , mit wel - cher die für die Ewigkeit geborne Seele besser genährt und befriedigt wird , als die auf Gott führet , den Schöpfer der Welt . Da ist denn das Schicksal zu beklagen des Königes , der Großen und des Volks in Schweden , daß ihnen ein scheußliches Betrüger - Ge - schlecht das Brodt der himmlischen Weisheit wegge - nommen hat und anstatt dessen die Kleyen und Scho - ten der Furien und Säue in der Hölle vor sie hin - setzt . Solcherlei sind , die einen , ich weiß nicht wel - chen , Odin , Thor und eine Frigga , Mailand schandliche Menschen , und nach Verdienst ihrer Bosheiten vom Styx und vom Orkus verschlungen , diese als Götter zu allgemeiner Verehrung einführen , wüthend , wenn ihren ruchlosen Fabeln jemand mir Gründen der Wahr - heit den Glauben nimmt . Wo ist aber einer , es möchte denn ein vernunftloser Mensch seyn , welcher es glaubt , ein Gott sey geworden Odin , der vor nicht gar vielen Jahrhunderten gelebt hat , ein Mensch , der sich auf Gaukeleien gelegt hat , im Wohlgefallen an den tollsten Einfallen , der auf einem Hexenknochen , gleich wie Oller über die Meere geschifft ist , und
* ) Ein auch den Sachsen bekannter Zauberer .

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