Full text: Denkschrift von dem Jubelfeste welches am ersten Pfingsttage 1826 in Dännemark Schleswig Holstein und Lauenburg wegen der daselbst vor tausend Jahren geschehenen Einführung des Christenthums gefeyert worden ist

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unsre Apostel heißen , woferne nicht hinter jenen heili - gen zwölf Aposteln her dieser Name für sie zu heilig wäre . An schar ist der eine . Im Jahr 801 ist er geboren , ein Kind fränkischer Eltern . Eine fromme Mutter hat auf seine Seele die ersten religiösen Ein - drücke gemacht . Wie denn ja viele Männer , die be - sonders weit im Christenthum gefordert sind , ihrer Mutter die erste und entscheidende Richtung danken . Er wurde auf eine Schule geschickt , widmete sich da - selbst dem Mönchsstande , in welchem er ein gotter - sülltes Leben führte . Insonderheit war es ein Traum - gesicht , das ihn bestimmte , Heidenbekehrer zu werden . Er hörte nämlich aus einem unermeßlichen unzugang - lichcn Lichte , durch das ihm die Majestät Gottes dar - gestellet schien , eine Stimme voll unbeschreiblicher An - muth : Gehe hin , und mit dem Kranze des Märtyrer - thums wirst du zu mir zurückkehren . 
An welchen Propheten des Alten Testaments lich erinnert dieses Gesicht ? Ja , schon Hesekiel l , gleichfalls ein Missionsberuf . Und im Neuen Testq - , ment , in der Apostelgeschichte ? Auch da , Cap . IV . , ist es wieder eine Missionssache . Gelegentlich noch eine Frage , mit welcher ihr machen mögt jetzt oder künftig , wie ihr es versteht : Ist Gold mit Silber verschmolzen auch Gold ? und bleibt Silber mit Kupfer verschmolzen noch Silber ? — 
Von jener Schule weg kam Anschar in ein Klo - ! sier zu Corvei , an der Weser gelegen , woselbst er die
	        
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