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Nachtwache ! Wie das Laub des Baums , so gehen hervor und verwelken die Menschen , das eine Geschlecht folgt dem andern , und alles auf der Erde ist der Ver» anderung unterworfen . Aber du bleibst , wie du bist , unveränderlich in deinem Wesen , und unveränderlich in deiner Gesinnung gegen deine Geschöpfe , von Ewig - keit zu Ewigkeit ! Darum geht auch deine Weltregie - rung ihren stillen Gang ununterbrochen durch alle Jahrhunderte fort . Der kleinste Keim , den du hervor - kommen laßt , wachst unter deiner segnenden Hand und gelangt nach und nach zur Reife ; denn , was du willst , das geschieht , was du gebeutst , das steht da ! Aber du willst , daß deine vernünftigen Geschöpfe immer weiter fortschreiten sollen an Bildung , an Gottesfurcht und an Glückseligkeit . Du hast sie geschaffen nicht bloß für dieses , sondern für ein zukünftiges Leben , in welchem sie nach einer Prüfung kurzer Jahre zu der höheren Weisheit und Tugend der Vollendeten geführt werden sollen .
Um uns dieser großen Wohlthaten fähig und theil - haftig zu machen , sandtest du deinen Sohn , Jesum Christum , in die Welt , daß er die Welt mit dir ver - söhnen sollte . Seine Voten gingen aus und digten sein Evangelium allen Völkern . Die Altäre der Göhen sanken in Staub , und aus allen Nationen und Geschlechtern ward gesammelt eine unzählbare Menge derjenigen , die da bekannten , daß Er der

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