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2 bis 3 Fuß hoch über den Deich , wurde aber durch die versammelte Mannschaft vorgedammt und zu ? rückgehalten . Doch erlitt der Deich manche digungen . In Tönningen stand das Wasser auf der Neustadt und in der Schleusenstraße fast mann« ; hoch , indem eS mit der größten Gewalt zwischen dem Fähr» und dem Wachthause den den beyden Schleusen einbrach , und sich , wie ein Strom , durch die Gassen ergoß , dadurch viele Häuser voll Was« ser liefen , daher die Leute sich nach dem Boden retiriren mußten . Durch die Ungestüniigkeir und Stärke des Wassers " wurden Steine aus der Straße gestoßen und weggespült . Zu Westen dem Schift ferhause ging das Wasser so hoch üder den Deich , daß Balken von 1£ Fuß Dicke darüber geworfen wurden , und längs den Straßen in die Stadt trieben . Eben dieses Schicksal hatten viele große Holzstücke am Holzhafen . ( Walther p . 276 . )
Die Südermarsch wurde nicht unter Wasser gesezt ; in dem Hecklauer Koge ( 23 ) war aber ein kläglicher Zustand , indem die Deiche nicht nur übel zugerichtet wurden , sondern auch 3 Einbrüche erlitten , dadurch das Wasser haufenweise eindrang und den Kog überschwemmte . Obgleich aber die Einbrüche erst bey fallendem Wasser erfolgten ; so wurden doch mehrere Häuf» , weil sie auf niedri , gen Warfen standen , oder unten am Deiche gebauet waren , niedergerissen , andere beschädiget . Doch ka< men nur wenige Menschen umS Leben . ( Wallher p . 280 . )
Zn dem eigentlichen Eiderstedt geschah kein bedeutendes Unglück ; denn obgleich im Ttnninger Kirchspiel , wie auch bey OldenSworth , mehrere Ein , brüche geschahen , auch einige Ruthen von den De« ,
( 23 ) Dem lezlen Reste der vormal . Luudenderger Hürde -

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