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Zeit in der Predigt einhielt , und viele Zuhörer vor Furcht aus der Kirche gingen . Die nämliche Er , scheinung ward in vielen andern Kirchen wahrge - nomine» , namentlich zu Lunden , Glückstadr , Wil - ster , Kellinghusen , Meldorf , Elmshorn : c . Eine andere , noch merkwürdigere , Erscheinung ward zur nämlichen Zeit in vielen hiesigen Gewässern bemerkt . ( Schl . Holst . Anz . 1766 . ) So sähe man zu Hu» sum zwischen 11 und 12 Uhr Mittags , daß auf der Norderseite des Hafens an einer , nicht entfern , ren , Stelle und da es völlig Ebbe war , das Was - ser , als wäre der stärkste Sturm vorhanden , in die Höhe aufstieg , sausere und braußte . Einige jungen fuhren in ihren Böten nach dieser Stelle hin , und vermeinten , daselbst einen Seehund alS den Urheber dieser Bewegung zu finden . Allein sie fanden . nichts , und bemerkten , nebst andern glaubwürdigen Leuten , daß nach Ablauf einer Vier» teistunde das Wasser wieder zur Ruhe kam , nach» her sich auch die Fluch zur rechter Zeit einstellte . Be ? Schvbüll ward eine gleiche Bewegung im Wasser wahrgenommen , und dabey bemerkt , daß von 4 , daselbst vor Anker liegenden , kleinen Schif - fen 3 ihren Lauf ( mir dem Anker treibend ) nach Ostnordost , daS vierte aber mit mehrerer Force nach Nordwesten angestellt habe . Auch hier dauerte die - ses Wüthen des Wassers nicht langer , als eine gute Viertelstunde . ( Laß 2 . p . 299 . ) Bey Glück , stadt geriech das Wasser im Hafen bey stillem Werrer um II1 / , Uhr Mittags auf einmal in eine ganz außerordemliche Bewegung und Erhebung der Wellen , wodurch verschiedene , mir Stricken und Ketten befestigte , Schiffe und Flösse losgerissen und gegen den Priel - gestoßen wurden . Diese terung dauerte der nahe eine Viertelstunde . Eine , im Hafen mir ei , »ein Torfever liegende , Person glaubte in Noch zu seyn und rief um Hülfe . ( Schl .

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