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daß die Elbe beynahe 3 Monate mit Eis belegt war . Am Ende des MärzS , als cS zu thauen an« fing , nahm das Thauwetter mir einmal so stark zu , daß innerhalb 8 Tage» nicht nur der Winter gleicht fatn weggefegt zu seyn schien , sondern die Luft im Ans . des Apr . schon einige Grade der Warme er« reicht hatte . Diese trieb die Blüthen D . 13ten Iul . entstand ein überaus fürchterlif cheS Gewitter , wvbey ein so großer und häufiger Hagel fiel , daß in der Gegend bey Süderaue , Grün , land , Horst , Hohenfelde : e . die Früchte deS Feldes zerdroschen und verderbt wurden . Die Fenster , die nach dem Winde zu stunden , wurden zerschmettert , und die Zirgel auf den Dächern in Stücken zeri schlagen . Einige dieser Hagelstücke wogen ein Pfund . ( ? ) Hin und wieder ließ sich dabei ; ein so gewaltiger Wirbelwind spüren , daß einige Scheunen davon um - geworfen wurden . ( Lilie p . 9 . )
D . lfitcn Iul . ward der Kirchthurm zu HuSby vom Blitze getroffen , doch nickr bedeutend beschä , diget . ( Schl . Holst . Anz . 1756 . p . 270 . )
Am Tage Allerheiligen ( 62 ) ward während deS Gottesdienstes in Flensburg ganz deutlich wahrge - nommen , daß sowohl der Taufdeckel als dieLeuch» rerkronen sich stark bewegten und 1 biS 2 Quarr , seitwärts auSschlenkerten . Diese Bewegung dauerte ohngefahr eine Stunde , anfänglich nicht stark , nach einigen Sekunden aber starker . Zn Rendsburg bewegten sich die Leuchterkronen in der Kirche . so stark , daß der Prediger eine geraume
( 62 ) Der damals bekanntlich gottesdienstlich gefeyert ward .

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