Full text: Jahrbuch denkwürdiger Naturereignisse in den Herzogthümern Schleswig und Holstein vom eilften bis zum neunzehnten Jahrhundert (1)

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gänzlich zu Grunde gerichtet . ( BoltenS Kirch . Nachr . 2 . p . 335 . ) 
Sonst liest man von einer Wasscrfluth in die , fem Zahre nichts ; doch erhellt die Thatsache an sich hinlänglich aus der Urkunde , die Boll ten a . a . O . beybringt . Es wird aber hier kein Zahr angegeben , in welchem jene ZcrstSl rung sich ereigner habe . Da die Urkunde in» deß im Zahre 1514 ausgestellt ist : so muß obiges Ereigniß vor diesem ^ahre Statt gefun» den haben . Die nächste Fluch vor 1614 ist aber die Fluth 1511 d . 6ten Sept . S . bey d . Z . 
1503 . 
Die Sonne hatte ein blutrothe« Ansehen . ( Chr . Nestv . p . 372 . ) 
Nach den Ann . de Chemie XXI . p . 412 . fand in Paris den Listen May 1322 ein ähnli - cheS Ereigniß Statt , indem sich gegen 6 Uhr Abends ein ganz ungewöhnlicher Nebel verbreitete , durch welchen die Sonne lebhaft roth erschien . 1505 . 
Der Winter war von strengem und beständi , gem Froste , und währte vom Anfange NovbrS . bis zum Febr . ( Adolphi . ) Im Sommer war große Dürre und Hitze , daß alle Ackerfrüchte um Zohanni eingeerndtet wurden . ( Heldv . ) 
Durch eine in Dithmarschen grassirende Pest starben allein im Kirchsp . Düsum gegen 600 Men , schen . Zu Nordhattstedt und . Marne wüthete die Pest gleichfalls schrecklich ; an andern Orcen deö Landes war sie aber etwas gelinder . ( Adolphi . ) 1507 . 
ES war ein gelinder und „ liethsamer " Winter ,
	        
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