Full text: Jahrbuch denkwürdiger Naturereignisse in den Herzogthümern Schleswig und Holstein vom eilften bis zum neunzehnten Jahrhundert (1)

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1502 . 
ES war ein heißer und trockner Sommer . ( Viethen \> . 335 . ) An vielen Orten haben sich die Moräste ( die Mö re ) selbst angezündet . ( Adolphi . ) „ In den Jahren 1502 und 1504 ist ein sehr heißer und trockner Sommer gewesen , darüber an vielen Orten in der Grafschaft Oldenburg das Moraß sich angezündet . " Ham . Old . Chr . p . 305 . Hoche in seiner „ Reise ins Sarer» land " beschreibt p . 16 . einen solchen Moorbrand und bemerkt p . 17 , daß er gewöhnlich daher entstehe , „ daß die Sonnenhitze in heißen Som - mertagen den Moorboden entzünde . " Und dieses hat man auch von Alters her geglaubt . ( 36 ) Daß übrigcuS Bäume und Hülzungen , die auf dem Moorboden stehen , in einem solchen Falle gleiches Schicksal erfahren müssen , versteht sich von selbst , und meinem Bedünken nach ist das Entzünden der Hülzungen von den Sonnen , strahlen so zu erklären . 
Die an der Ostsee belegenen Länder , Städte und die hiesigen Omer wurden von einer sehr großen Pestilenz empfindlich heimgesucht . ( Held» . Lack» mann 1 . p . 181 . ) 
1503 . 
Es war ein so harter und kalter - Winter , daß die Vögel in den Lüften vor großer Kälte er : starrten und tobt auf die Erbe fielen . Auch das AZild und das Vieh * in den Wäldern und auf dem Felde froren todt . ( Heldv . ) Noch im März 
( 36 ) Incendium de acstu «olis . Terra circa Brc - mam arsit gravitcr in acatatc fcrvida per menscm et per se cessavit . Alb . Stad . p , 194 . Ann . Alb . p . 201 .
	        
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