Full text: Jahrbuch denkwürdiger Naturereignisse in den Herzogthümern Schleswig und Holstein vom eilften bis zum neunzehnten Jahrhundert (1)

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und bey großer Dunkelheit Alles ( in und bey Hann bürg ) auf einmal bestürzt . Der Blitz harte den Nikolai Thurm berührt , doch ohne sonderlichen Scha - den zu thun . An einem andern Thurme sähe man das Feuer an der Spitze gleichsam hinauflaufen , aber auch ohne zu schaden . ( Deschr . d . Elbst . p . 640 . ) 
Die Kirche in Süderstapel gerieth — ( ein Tag wird nicht angegeben , ) — in große FeuerSgefahr , indem ein Wetterstrahl in die Spitze deü Glok - kenthnrmS schlug und zündete . Doch brannte nur diese ab , und das Feuer kam nicht weiter . ( Bol - tenS Stapelholm p , 193 . ) 
Der Mehlrhau verdarb den Nocken so sehr , daß Viele ihre Aussaat kaum wieder bekamen . Hin und wieder aßen die Leute an dem verdorbenen Rocken sich krank . ( Heimr . p . 325 . ) 
1664 . 
n Der Winter war anfanglich gelinde , doch stellte \ sich mit dem 22sten Jan . harter Frost mit vielem Schnee ein , daß die Elbe zufror , und man darüber fahren konnte . Der viele Schnee machte die Wege „ fast unkennbar . " ( Beschr . d . Elbstr . p . 51 . ) Zm Sommer herrschten große Dürre und Hitze . ( Heimr . p . 324 . ) DaS viele Regenwasser that ( im Herbste ) überall großen Schaden . ( Heimr . p . 322 . ) 
1666 . 
Es wehete ein lang anhaltender Ostwind , und das Wasser in der Elbe lief so sehr ab , daß man bey „ Neuen Stade " den , wie die Sage ging , da - selbst vorhandenen , einem kleinen Hause an Größe gleichenden und mit der Zahr'Szahl 1644 bezeichne - 
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