Full text: Lubeckische Chronick/ Das ist/ Alle vornembste Geschicht vnd Hendel/ so sich in der Kayserlichen ReichsStadt Lubeck/ von zeit jhrer ersten erbawung zugetragen

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293 Lubeckischcr Khwnick Anhang . Z94 
gut / so i>r<nn ; n iftld - iu f - m i Willu dag«ge» , mh ! «iz«r Aussag nach / also wah» zu s - yn von auch so viel vfsctzen . Solches ging zu / vnd jederman bezeuget wurde . sielte einer dem andern Bürgen . Der Anno M . CCCC . LXXXVI . vf S . WirtK bringet seinen Gast auf . Derheisset Maria Magdalena / kam der König von ihn guks muths ftyn / Er wolle jhm aus der Dennmarck zu Bergen in Nordwegen mit noht getreuwlich helfen . Welches er auch 24 . Schiffen / vnd hatte Pynyngk den See - mit aller Verwunderung hat gethan / vndzu rauber bey sich mit 2 . Karffelen . ^Dieser letzt etliche Weck begert / damit er die Stabe Pynynck hatte den Städten grosen schaden rein abwischen möchte . Da ist der Schiffer gethan / vnd der König hat es mit dem Kauf - erst rafendt geworden / vnd diesem Fresser man so gemacht / daß sie ihm dancketen . Dan allesvnglückgewündschet / vnd gesagt / Wil - er hat jhn viel gekostet / vnd haben alledae ge - tu nun die Stabe noch schaben * Du hast richtet / das wol jähr gestanden hattevon mich vmb Schiff vnd gut bracht . Solche Herr Dloff / on auch von andern fachen . Der Historiam wolle ich mt setzen / wann sie nie König was zu Bergen z . Wochen langt . 
Löln . 
f a Cöllm sind 7 . Stift oder Dömme / der Blutrichter / Tregt einen dicken weissen Vnd ly . Kirchfpill / Bengel arms dick / zweyerelen lang Dem - 
13 . Mans / vnd 13 . Frauwen Clöster / nach tregt ein Knecht ein Gulden Schwerdt 2 . Mans Capellen . vfrecht in einer scheiden . Darnach gehen 
L . Claussen / darinn beschlossene Schwestern / zween vor lende der Stift 1 Tregt einer ein Noch 30 . Capellen mit Altaren nit offenbar / Grünen I der ander ein weissen Flegel von 8 . Spital vor arme alte leut / Satnet vfder schuldern / zu bezeichen , 'dz Cö ! n 
2 . Elenden Herberg / ein Bauman vnd ein Bauwher des Reichs 
z . Spital vorkrancke itutl fty / vnd der Bsschoffein Haupt darüber» 
6 z . Begynnen Heuser oder versamlung . Cöln hat emen schönen hohen vnd weis - 
fen Thurn an ihrem Rahthauß / mit ge - Wann ein Bischoff zu Cöln zu Chor welbten vnd schönen BÜvwerck . Smd gehet / geht jhm der Centgraue vor / das ist fünf Gaden oder Gewelb vber einander . 
mgen . 
Bey dieser Stadt stehet ein Thurn im gebot de« Meusen / daß sie mit hauffen vber 
Rhein - Der Heist derMeußthurn / vn hat die . jhn lifen tag vnd nacht / vnd lisen jhme kein 
sen namen von solcher geschieht vberkotnen . ruhe . Wölken if>n also lebendig fressen . Da 
Es war ein Bischoff zu Mentz / zu zei - flöhe he meinen Thurn / vndverhoste / erwur« 
tm des grosen Kayfere Dttm Anno 914 . de da sicher ftyn . Aber er mochte dem vrtkeik 
Der h»se Hatto . Vnder dem entstund ein Gottes nit entlaufen / Sondern die Meufe 
grofe teuwre zeit . Vnd do er fahe / daß die fchwummen vber den Rhein zu jhme . Do er 
armen leut grosen Hunger litten / versamlet das sähe / erkante er das vrtheil Gottes I vnd 
er in ein Scheure viel armer 4eut / vnd life starb also vnder Meusen . 
sie darinn verbrenen . Dann er sprach / Es Wiltu das vor ein Fabel halten / wil ich mit 
ist eben mit jhnen / als mit den Meussen / dir nit darumbhaddern / Ich habe diese Histo ? 
die das Korn fressen vnd nirgend nutz zu rien mehr alsin einem Buch gefunden , 
ftyn - Aber Gott liseesnit vngerochen . Er ^nnc» ij - p . 1 % . p & ©b . 
Wie lang tst / daß die Edle Kunst der 
Buchtruckerey oder prentcrcy er - funden seyk 
NachKhrtsttgeburt 1440 . jähr hat sich erreget vnder Kayser Fridrich das Buchtrucken im Teuschland von Iohan Genßsteisch zu Mentz : wicwol ttliche dieser Kunst erfindung zuschreiben Zohan Guttenberg von vnd zu Straßburg . Die dritten sagendie Kunst sey erdacht vnd vfkommen vonZohan Guttenberg / eim Ritter zu Mntz a n n o m , CCCC l» 
X M 
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