Full text: Lubeckische Chronick/ Das ist/ Alle vornembste Geschicht vnd Hendel/ so sich in der Kayserlichen ReichsStadt Lubeck/ von zeit jhrer ersten erbawung zugetragen



177 dritte# Buch . 178 
Neb ? Aar - die sehen das fo vor gut an / Sind so darmik Meyer das mttam I daß die Gchw . dcn an - 
S« ^ufridm / So muß ich auch darmit zu frieden tringen kamen , begme Marcus Meyer von 
wir gctht - ft» ) n . Auf dismahl hatte Graf Christophet Herrn Tücke Krabben zweymFalckennoten . 
dingc ha - von Oldenburg innen gantz Schon vnd <ve . Darumb fchlckete jhm Marcus Meyer seine 
anntmm land vnd Bleckes / Synden alle Stedt vnd gülden kette vom hals zum vnderpfand . Also 
vnd dabcy SchlWr / ausgenomincnJutland hatte noch nimpt Herr Tücke Krabben / vnd ladet die 
blcibcn . v^HertzogvonHolsteinvndFune innen . Falckonette doppel / daß sie solte entzwey sprin . 
Dieser vfgerichte Fride ward zu Lübeck gen . So hatte Marcus Mcy^zuflucht vnder 
ausgerussen den i8 . Nov . vnd daselbst sind die das haus / vnd schössen ihm ab 18 . Knecht tn 
a ? <Ä - ' ^64 . Bürger abgetretten von / rem Regiment / einem schuß in der schlachtordnung > daß er 
tuttm . ' vnd stclleten alle macht m allen fachen zu han - weichen muste nach seinem schwerende / Do 
delnwlderuindcmRathzu / vndsindvfdisezeit flohen etliche Knecht vf denKirchhofvf dem 
auchdiealten Ratheherren / so zuvor entsetzet / schloß , vnd etliche fielen in dienere vnBote / 
widerumbin dmRathgefürt , von dem Rath vn kamen wider gen Helschkenoer . Vnd Mar - 
vnd dengeschlckctenderWendlschen Stedte . cus Meyer wurde va gefangen von emem 
Nach dem der fried also zwischen Lübeck Dänischen Herrn / Marco Güldenstern . Er 
vnd Holstein gemacht / sind Herr Jorg vnd wolte sich den Schweden nit gefangen geben . 
MarxinDennmarck gezogen / vnd haben mit Do brachte sie ihnvfHelschkenburg zu Herr 
dem Grafen von Oldenburg gehandelt / das Tück Krabbe / Cr jhme von der verrätherey 
Reich wider einzunemen Mareus Meyer nach sagte , daßes nit helfen mochte . Nach 
hatte jhm Schone das SchloßWardenburg etlichen tagen schickten sie Marcus Meyer 
vfder Schwedischen Krentze durch list einbe - nachWarberg m Holland . Sowar er da etlu 
kommen / vnd ein zeitlang gehalten . che tag vf . Do ward mit der Stadt Warburg 
Von Marx Meyer / vn d seinem vns m»v<m Gchl°ß - m In» g - m - ch , m« 
woche lang . So memte HerrMareue Meyer / 
: : . als er so verratherlich gefangen war / er dörftt 
Marx Anno M . D . XX X11 . nach Martini / die gefengnus nit halten / vnd schrieb an den 
Mey - r Macheten die von Lübeck mit dem Hertzogen Fendench / der in der Stadt war , daß Knechte 
gcfavgc« . ^ Holstein einen Frlvcn / vnd ein jeder solte würden kommen / als hauptman Peiß mit sei - 
sein bestes thun vfdaeReich von Dennmarck . nm Knechten aus Iuttland / vnd dem mochte 
So rüsteten sich du von Lübeck MltjrenRnech - man wol vorkommen / als die doch denGra - 
ten / vnd sandten nach Rostock z . sehnlem ven dienete / vnd kamen / vnd solten daoSchlos 
Knecht . Darüber ward gesetzt zum Haupt - einnemen . Herr MareusMeyer wolte ihn da . 
man Marcus Meyer / So daß die Knecht ab - rinn bchülflich seyn , Sie solten kommen bey 
führen von Rostock naher Geysser in Denn - Nachtzelten . Vnd kamen mit 31 . man in der 
marck . D»ö war kuri ? vor Wethenachten . stille wache . Vnd die Knecht vnd die Bürger 
Vnd dies . Knecht zohen nach Schonseite zu . aus Warburg / wann sie den Wech ter borten 
Marx Meyer wachte ein verbünd mit Graf rufen vfderOstervndSuderkante / solaac sie 
Chnstophd von Oldenburg / vnd mit Herrn bey der erden sttll / vir an der Westerkante vnc» 
Tücke Krabben / vnd mit etlichen mehr den Norterkante kamen / stunden sie von dannen / 
vornembsten in Dennmarck / vnd entpfiengen vnd giengen nach dem Schloß . Das ge - » 
das H . Sakrament daruf , daß einer dem an - schach ^nno i ; zs . Vni ) sie hatten eine Deuter 
dem treuw vnd hold seyn solten gegen die gemacht von Hacfdcw / vnd kamen an das 
Schweden . Dar solten 200 . pferd vß See - Schloßander Suderkante durch einen füh - 
land gegen Schweden / vnd wurden auch v - rer Vnv der brachte sie vnter eine drogeheim» 
bergefürth . Herr Tücke Krabb rüstete 14 . ligkeit / Da liß HerMareusMeyerfeinen sa - 
pferd dazu , damit alle dinge solte rechtschaffen del premen zu einem warzeigen / vnd sie banden 
zugehen . Da aber die Dänischen reutcr flohen daran die schnür / die leiter . Vnd Mareus 
zu den Schweven / do sahen die - lubccktschen / Meyer machctees oben fest / vnd zohe ire Wehr 
daß es verrätherey war . Vnd die von Elen - vnd Hellbarten vnd Hacken erstlich vf . Vnd 
bogen zogen wider zu haus mit ihren knechten darnach stigen sie einer nach dem andern vf / vst 
vnd vbrigen Reutern . So bliebe die drey fehn - käme vor der heimligkeit vf das Schios Vnd 
lein knecht vnder Helschenburg / vnd machetcn Marcus Meyer brachte sie vfdas ) ? euwhaus 
da ihre Wagenburg vnd schanyen . Soenlbo - in die mittelste kamer Da lagen sie biß Mdie 
te ihnen Herr Tücke Krabbe vom haus Hei - morgenstund . Dogi^ig em ? r oder drey mit 
fchenburg , da er vf war / es solte keine not habe / Marxen in sein gemach . Do lag sein knecht d . r 
er wüste nit darumb , ob da verrätherey mit we - ihnen vermachen muste / vnd schuf / vf sem ti * 
xi I Herr Marcus Mcyer solte da keine not gen bett . So gingen die knechte vnd H . Marx 
haben / vnd solte zuflucht zum Hausse haben / zu ihm / vnd frageten ihn / ob er ruffcn oder 
vnd schwur jhme das - Ao nun Marcus schweigen wolte / vnd stunden / hm mit der 
5N wehr
	        

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