Full text: Lubeckische Chronick/ Das ist/ Alle vornembste Geschicht vnd Hendel/ so sich in der Kayserlichen ReichsStadt Lubeck/ von zeit jhrer ersten erbawung zugetragen

Lubecklscher Chronick 170 
entsagt Es »st aber der Hcrtzogvon Hol - mm - Vnd sind die 6o - man / so darufwaren / 
stein zur gegmwehr kommen in kurtzer zeit / todt geschlagen / vnd nit mehr a>s cm jung / der 
vnd hat das schloßÄthyn wider eingmomen . da gefangen ward . Vnd denselben lenken 
Vnd sind beyDthyn im Scharmützel etliche ward gelobt / daß die Bürger wölken auezie - 
von den Grasen knechttn geblicbm . Dar - hm , vf d»edaß sieeinfreysitz hatten . Daoge - 
nachist GrafChnstophcl mit dem Haussen ; » schachjhn ntt - Au vcm so hatte sich dasvo ! ck 
Tramund zu Schiffe kommen / vnd in See - doli gesopfcn . Darnach am i6 . tag Detob . 
land ankommen vngewarnt / vnd hat das land namen die von Hoisten bey Schluckepf de - 
gcbrandschatzet . Vnd haben dievonKopen - nen von Lübeck acht Schiffe mit Geschütz« 
hagen in die Stadt vnd Schloß im namen Vnd den Thurn zu Schluckopf hadm die 
des gefangenen Königs Cwisiicrns vfgelten . Bürger von Lübeck , so darufwaren / verlasen / 
Dörnach am ein vnd zwantzigstm tag Iunu selbst angesteckt vnd verbrandt . 
hatderHertzogvon Holstein Tramund ein - Im selben jähr vmb Martin» / sind der mj , 
aenomm / vndsichdarinn verschantzet . Vnd Wendischen Städte geschickten zu - Lübeck fte . nv . r - 
ist die Muggenburgfeft gemacht . Vnd dar - gewesen / dazu auch Hertzog Heinrich zu Me - sl . ch - » . 
nach am 8 . tag Augufti haben dii Holstaner ckelburg / vndistmit dem Fürsten zu Holstein 
tvider vfgebrochen vnd Tramund verlasen . gehandelt zu Stockeldorf . Vnd Herr Jorg 
Bann es waren do die von Lübeck mit aller Wüllenweber vnd Marcus Meyer waren in 
macht ausgezogen / Tramund wider einzu - diesem Handel . So war do ein Bürgermei - 
nemen Die Holsteiner verliefen das / vnd liftn ster von Hamburg , Herr Peter von Sprecke - 
gelt vietualien / brot / vf der tafeln ligen - Der lein - Der fraget« / hieben Herrn von Lübeck / 
Hertzog hatte es 7 . Wochen inne . was feynd ihr begcrend von meinem gnedig - Am 18 . haben sich die Holstei - » sten Herrn vonHolstein - Do sagte HerrJorg 
«ervor Mollen gelegt / aber nichts geschaffet . Wüllenweber / daß sie haben wollen Sege - 
Vnd haben ihr leger im Closter zumManm . berg vndTrottawe / Gotland vnd Born - 
wall gehabt / V . id ist das Clostervfgebro - Holm , vnd Oytyn / fo daß daruf ward gehan - 
chen / vnd sind davon gezogen den letzten Au - dell / daß es der Konig nachgab / vnd wölke dis 
gufti . Vnd haben darnach am z . Septem - versigeln / vnd noch andere ding mehr . Auch 
br»s ihr leger geschlagen zu Stockelötorpff sagte man / daß der halbe zoll im Sund soile 
vor Lubeck / vnd darnach am 17 tag Septem - der ^ubecken halb seyn , so lang biß sie ihren 
bri sind sie widerabgezogen / vnd haben ihr iv schaden nachkommen . So man Zehe l daß 
ger zu Premes Molen geschlagen / vnd haben die Stadt darumb sprechen ( worden s . Bür - 
da em brück vber die Traue gemacht / vnd vber germeister in die Horkammer geweiset / vnd 
dieWissegespicket / vnd sind den lo . ^Oet . vber fünfStedte sollen darinn sprechen / d , e Her - 
die Traue komm / vnd sich mit dm Kubischen ren vonHamburg waren da nit mit ) das ihnen 
geschlagen . Vnd haben die von Lübeck vertoh , das nit gerathen dauchte seyn . Auch sagt 
renvfdismalbey 16 o . man / der ein theil qe - man / daß Aldenburg das htttcge - 
fangen / ein theil auch erschlagen worden . Vn steurt . Auch war dar gcs . qt / daß sie Herr 
ist disallesaisogefchchen / mit der brugk ober IorgenWülle . iweber die Ehre nicht wollen 
derTrauevnd SpyckingevberderWyschen , gönnen / daß er so viel vor die Stadt Lübeck 
aus eitel verseumnus vnd vnachtsamkett de - solte verdingen . So ward H - rr Io ; - a vberred / 
ren von Lübeck / vnd daß sie dem vnerfahren daß man solte fnd machen zwischen öerStadk 
maii Marxm Meyern zu viel vcrtrauweten . Lübeck vno iaM Holstein / vnd ein jeder solle 
Der Lubeckische Hauptman war ein verra - ftyn bestes thun vf das Reich von Denn - 
ther / der legte die Knecht vor das Schweryn / marckvnd betheldigen / daß die Schiffe so zu 
vndl»sesievberspicken / vnd sagte / - laset siev - Schiuckopf lagen / da sollen dieHolsiciner das 
herkomme« , sie sollen alle erschlagen werden / geschütz von nemen / vnd die ledigen Schiff 
er were allwegen verrakhen - Dann Marx sollen die von Lübeck haben / vnd die Junckern > + $b£f * 
Meyer dorfteoffmtlich sagcn / es wert nit müg . vnd Edelleut so gefangen waren / svlten wider 
lieh / daß die Holstemischen kondten vber die loe seyn wo7den / dargegen drey schomel Bür - vnd noch 
Traum kommen - Derhalben hat man es nit gen^ostK . sel / Hans Reckman / Hans Mül - Z' 
erlauben wollen / ehe es öffentlich vor augcn ler ) vnd etlich Bosvo ! ck vnd ander Stockens - S " p ! £ . 
gewesen ist . führer / vndTrottaw soltmdieHoisteinerauch P ? fo 
Den 12 . tag Ockob . in diesem jahr / habcn wider haben . Hierufward der frid angericht . wäre ? 
die von - Lübeck einm Pramen / mit geschütz DogingL - E . Rathvndlisse diegantze Ge - 
wol gerüstet , darzu mit sechsig man besetzet / mein zusammen kommen vfs Ralöhaus / vnd Dasoli - 
die Trauen ablauffen lasen / der meinung / daß war ihr vorgehalten / was gethedigek war . Do v - rr Iorg 
sie soltm die Brück / so die Holsteiner gemacht / sagte Herr Jorg Wüllenweber zu den Bür - 
abwerfen • Aber die Holsteiner haben mit ge - gern / LiebeBürger / w»r wölken wol mehr be - 
walt dm Pramm mit dem Geschütz genom - dedingt haben / aber diese die da hemmb sitzen / sage habc 
die 
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