Full text: Abhandlung von den Heuschrecken und ihren Vertilgungs-Mitteln

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ziehung derselben in jeder Gemeinde zuverlas - sigen und verständigen Personen ausgetragen werde , welche die Trupps dei Tagelöhner in der Würde der Hauptleute anmhren , ihnen befehlen , und mir den angranzenden Ge - meinden durchaus einstimmig zu Werke gehen . 
Zur Bestreitung der unausbleiblichen Unkosten zu einer solchen Unternehmung hat man gegenwar - tig die beste und wünfchenSwürdigste Gelegenheit , wenn ein Theil der Zehnten , die sich seine Maje - stat für das Bedürfniß einer jeden Landschaft vor - behalten hat , dazu angewendet wird , weil es lig ist , daß zu der Menge Armen , die man bey diesem Geschäften brauchen kann , die geistliche» Güter beytragen , damit dem Schaden , dadurch sie verringert werden , vorgebauet werden möge . Eben so würde es sehr mihlich seyn , einen Theil dieser Einkünfte zu Prämien für alle diejenigen auszusetzen , welche sich bey der Vernichtung der Heuschrecken verdient machen , und die nungen der Regierung auf das pünktlichste befol - gen . Hiebe» sollte man eine gewisse nach einem bestimmten Maaß eingerichtete Quantität , welche dem Orts - Richter vorzuzeigen wäre , vorschreiben , und hierinnen dasjenige nachahmen , waö nach Pli - nius Erzählung * ) auf der Insel iemnos üblich - war , und was man auch bey andern Gelegenheit ? « 
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* ) B . XI . Rap . ? y . Et in Leirno infula ccrfa menfura praefinita eft , quam finguli enecaterum Qlocuftarum ) ad luagiitratus refeiant .
	        

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