Full text: Abhandlung von den Heuschrecken und ihren Vertilgungs-Mitteln

Oerter und dürren Hügel um Wittenberg zum Eier« legen erwählt hätten . 
Hieraus erhellet , daß in Esiremadura und den angränzenden Provinzen , woselbst eS so weitläuf ? tige Heiden gibt , die Heuschrecken sich auch stärker vermehren müssen , wie eS auch würklich erfolgt , und daß folgliches leicht sey einzusehen , wie viel daran liege , sie anbauen zu lassen , damit wenig - sienS eine der Ursachen , welche in die Dauer dieser Plage den grösten EinfluS hat , weniger werde . Ein so großes Werk aber hängt ab , und wir kön - nen e6 ausgeführt erwarten , von dem Eifer und der tiefen Weisheit unserS Ministeriums , welches von den Grundsätzen einer guten Politik geleitet , den Ackerbau , die Künste und den Handel stanw Haft zu befördern fortfahrt , und welches die Ur - , fachen der Entvölkerung , die den Provinzen , in welchen sich die Heuschrecken am meisten eingewur - zelt haben , eigen ist , zu heben wissen wird . Dieses Mittel ist ohne Zweifel langsam ; doch ist eS viel - leicht , wenn man eS wohl erwägt , zur Beförderung der größten Vortheile einer festen und dauerhaften Glückseligkeit in Spanien , das einzige und wahre Mittel , wenn man daö Hebel mit der Wurzel aus» reisset . 
Damit man sich aber überzeuge , daß sich die Heuschrecken unter dem Schutz der Gesträuche am leichtesten fortpflanzen ; so wird eS genügen , auf andere Länder seine Gedanken zu richten . In Ita - lien , welches mehr angcbauet , und mit größern Vortheilen , nämlich der Wohlthat der Bewasse - A 5 rung .
	        

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