Gegend darbietet . Eine majestätisch sich erhebende kette , grunzt an diese . Villen , von Pinien umgeben— und Klöster — die auch das Auge an den Abhangen der wachsenen fernen Berge noch schwach erkennt ; wie Städte malerisch liegend an einem See , erheben sich wechselnd auf den Gründen . Durch verschiedene Krümmungen bis in die äußerste Ferne sich erstreckend , vereinigt derSee sich hier mit dem Meere , das als ein schmaler Streiffen sich zeigend fast die Farbe des Horizonts annimmt . Voll Bewunderuug sieht der Beschauer . Von diesen reichen Genüssen wendet sich der Blick auf die zur rechten Seite des Bildes liegende Anhöhe , die vom Fufse bis zur Höhe mit Gebüsch und gröfseren Bäumen bewachsen ist . Im Zickzack zieht hier unter einer hohen Erdwand sich ein FuTsweg bis zur ren Platte der Höhe , auf der von Gebüsch umpflanzt , neben Pinien und Cypressen , eine im antiken Styl erbaute de sich erhebt ; die , wenn sie als ein der Göttin der Natur geweihter Tempel anzunehmen , keinen würdigeren und zweckvolleren Platz finden konnte . Ein schöner Nebelduft legt sich auf die Ferne der in Morgenbeleuchtung nen landschaftlichen Darstellung , die sowohl in Betreff des Geschmacks in der Anordnung , wie in Fertigung und bung , als ein Triumph der Meisterschaft des Künstlers anzunehmen seyn mögte .
MS\ . Philip . Hackert , IÎ88 .
Auf Lein , hoch fil , breit 51 \ Zoll .
Auf diesem schönen Bilde das dem vorhergehenden als Nebenbild dienen kann , gab der Künstler eine Ansicht des grofsen W asserfalles bey Tivoli , der zur linken Seite des Gemäldes ganz nahe dem Auge unterhalb dem auf der Fel - scnspitze liegendem Orte , herabstürzt und in der Teverone sich ergiefst , die durch die Mitte der Ansicht sich gelt . Etwas entfernter sieht man etwas vom Beginn deï kleinen Cascatellen . Den Hintergrund bildet die in ihrer

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