diesem und der Madonna , knieet ganz von vorne gesel . cn , die heilige Anna ; froh der Zuneigung der Knaben , die sie näher zusammen zu führen trachtete . Madonna erhebt gen erbetend die Hände . Ganz im Hintergründe zur ken tritt in einem gelben Mantel gehüllt St . Joseph einen der Eingänge . Die reinste Seele spiegelt sich Blick und Mienen des fast von der Seite gesehenen derbar schönen Kopfes der glücklichsten der Mutter , deren Körperformen , mit einem gelbrothem enganschließendem Gewände und einem blauen Mantel bekleidet , gleichfalls die schönsten zu seyn scheinen . Schön liegt das blond g' flochtene Haar mit einem Schleyer leicht oelegt auch um den oberen Theil des Busens sich schlingt , um
den Kopf . Anspruchlos in reinster Weiblichkeit und Wurde
erscheint die edle Gestalt . Edle Züge von der J .
Einflufs nicht benachtheiligt — trägt das Gesicht der in einem braungelben Gewände fast ganz gehüllten alten Ai na . Die beyden Knaben sind fast unbekleidet . Auch in den Formen ihrer Körper legte der Künstler die größte genommene Vollkommenheit ; bestimmte die Umrisse sehr genau . Der Ausdruck im Kopfe des Johannes mögte noel edler und zusprechender erscheinen wie in dem des Chr kindes . Sey es , da Ts auch hier der Künstler die Gräi fand — die auch dem möglichst vollkommenen Erdensohne nicht erlaubt , sich ganz zur Stufe der Vollkommenheit zu erheben , — dafs das Bestreben dazu , im Versuchen mifslang . Das Kolorit des Bildes ist angenehm , wenn auch wegen dunkel und kräftig gehaltenem Farbenton , nicht ganz turgetreu . Jeder Farbenglanz ist vermieden , wahrscheinlich nicht absichtslos um auch darin jene Ruhe und Würde zudrücken , die dem Gegenstande zu eigen gemacht wurden , — und die den ernsten Beschauer immer mehr fesseln , J« länger vor dieser meisterhaften Composition er weilt . Gant von jener Würde durchdrungen , gelang es dfem Copiste " eine Nachbildung zu liefern , die untadelliaft genannt wer

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