Wie bemerkt , ziehen diese vier Gemälde durch ren Chaiakter , sowohl in Farbe wie Darstellung , an . Bis auf die zwey letzteren , in denen einige unbedeutende , leicht zu ergänzende Farben - Absprünge sich finden , sind die Gemälde gut erhalten , und als angenehme Cabinets - gemälde zu empfehlen , um so mehr , da die Beendung , wenn auch mit künstlerischer Leichtigkeit geschehen , doch sorgsam erscheint . Die Gemälde , oval , wie bemerkt , von Form , sind in quadrirten eleganten Goldrahmen gefafsl .
J\i 3 ? . Simon Denis .
Auf Lein , hoch , breit 52J Zoll .
Ein starker Wind ballt das Laub der kleineren und gröfseren Bäume , die in allen Fernungen eine sehr schöne Landschaft füllen , in eine dichtere Masse wie gewöhnlich zusammen , und zwingt sowohl das am Boden üppig sende schwache Gras , wie die stärkeren Zweige der me , sich seiner Macht zu beugen . Kräftig die Wolken in graue dichtere Massen zusammen pressend , drängt er sie , in dichtem Regen sich zu ergiefsen . Gezwungen dadurch wird der Hirte , das weidende Vieh unter ein dichteres , schützendes Laubdach im Walde zu führen ; der Landmann , auf langsamem Gaule reitend , durch die Peitsche diesen schneller zum Laufe zu bringen ; wie der Fischer nebst nem Knaben , den schäumenden See , auf dem Mittelgründe befindlich , zu verlassen und den Fang aufzugeben . Nur ein erziintes Stierpaar , ganz auf den Vorgrund gestellt , läfst vom Ungewitter sich nicht stören , die Körper - und der Hörnerkraft zu versuchen ; wie im Vorgrunde zur ten Seite , von festen Felsen geschützt , der unbedeutende kleine Bach mit seinen plätschernden Cascaden ruhig rieselt , ohnerachtet des Kampfes der Elemente . Die den Hintergrund bildende , sehr malerisch sanft sich erhebende und mit Gebäuden auf den Höhen sich endigende Gegend , ist durch feuchte Dünste und Nebel wie mit einem Flor

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