M 18 . Marc Antonio Frañzessckmt .
Auf Lein , hoch 79 , breit 58 Zoll .
Als eine der lieblichsten und seelenvollsten Composi - tionen des Guido , mögte gegenwärtiges Gemal e , ■ den Engeigrurs darstellt , erscheinen , so wie a als eine der gelungensten Nachbildungen von
schickten Künstlers Hand .
Madonna , eine unschuldsvolle , jungfräuliche Gest . « kniete zur , rechten Seite des Gemäldes an einem kleinen Betpulte , andächtig lesend in einem Gebetbuch , der ihr gegenüber gleichfalls knieende , \ on de sehene , Engel Gabriel , den zwey Cherubim und der lige Geist , in Gestalt einer Taube , begleiten ? ihr Grufs und die frohe Botlischaft überbrachte . Besch senkt sich der Blick der holden , hochbeglückten Jungf die mm Zeichen der Demuth die Brust mit der rechte Hand deckt , während die linke auf dem Buche ruhend blieb . So zart gedacht wie diese Stellung , ist auch die Bewegung des Engels , der die Rechte nur leicht empor hebt , hindeutend auf den Ort des Kommens , während die Linke , das Friedenszeichen — die weifse Lilie fassen > sanft sich senkt . Eine vom ätherischen Glänze stark bc leuchtete Wolkenmasse deckt fast ganz den oberen Theil des Bildes , vorzüglich den , in dem die zwey Cherubim und die Taube schweben . " Weniger erhellt senkt sich die leichte Wolke zum Boden hinab , bis unter die Engels - Gestalt , die dadurch nicht unmittelbar auf dem Boden ruht , sondern gleichsam noch als schwebend erscheint . Durch ihre Mienen und Bewegungen ist auch wohl dacht , die obere Cherubim - Gruppe mit der unteren handlung in Einheit gesetzt . Eine grofse Lieblichkeit , wohl im Ausdruck wie in der Form , ist in den zwey Haupt gestalten , so wie eine schöne Harmonie in der wahl des Ganzen , wie der Gewänder besonders . Bey der Madonna wechseln die Farben der grofsartig gefalteten

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