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ich . Ich hoffe inzwischen einstens eine Methode zu finden , um Bleyglanze aller Art richtig zu probie - ren ; denn ich bin überzeugt , daß dieselbe noch nicht gefunden ist .
Ich will nichts von den andern Fehlern sagen , die bey dein Verfahren mit schwarzem Fluße statt finden , nämlich von der Reduction aller Metalle , die in den Bleyerzen enthalten sind , von ihrer bindung mit dem Bley , so wie von der , die zwischen verschiedenen Metallen statt findet , und die das , was man Speise zu nennen pfleget , ausmacht , wel - che man vermittelst des Hammers oder des MeßerS losmacht , während man den mit dem Bleye bundenen Theil für wahres Bley ansteht . Auch will ich mich enthalten , die Folgerungen zu ziehen , die aus der Unrichtigkeit der Probe , sowohl für die General - Schmelz - Administration , als für die Ge - werkschaften , besonders für die , deren hauptsächlich - stes Erzeugniß Bley ist , selbst dann , wenn der Irr - thum nicht größer , als bey den Proben des Herrn Dlocsch ist , herfließen . Ich will nur noch hinzuse - Ken , daß dem Gesagten zufolge bald die G - S . Administration weniger Bley bezählt , als würklich in den Erzen enthalten ist , ohne daß man ihr diesen durch das Fehlerhafte der Proben verursachten Irr - thum beymeßen kann , bald mehr Bley bezählt , in . dem man die sogenannten unedlen Metalle für Bley rechnet , was sehr oft geschieht , und daß man folg - lich , ohne es zu wollen , immer ungerecht ist .
Meiner Meinung nach folgt also hieraus noch , daß man noch weit entfernt , eine als gut zu betrach .
tende

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