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und dieses ist , so lange noch nicht aller Kohlenstoff des schwarzen Flußes verbrannt ist , sehr unwahr - scheinlich ; over daß es von einem zu hohen Feuers - grade herrührt , der eine Aufwallung der ganzen Masse verursacht , unv dadurch das Bley , nach der Verbrennung des schwarzen Flußes mit der atmo - sphärischen Lust 8 ) in Berührung bringt ; denn auf eine andere Art kann ich mir keinen würklichen lust bey der Probe denken . Ich sage würklichen , denn , wenn sich Arsenick mit dem Bleye in Verbin - dung befindet , so muß er sich nicht bloS durch die Potasche allein auflösen . Wenn man , bey den , schon angegebenen Feuersgrade die Probe vermit - telst der Potasche macht , so hat die Dauer desselben keinen Verlust zur Folge . Doppelte Proben , die zu verschiedenen Zeiten aus dem Ofen genommen wurden , kamen so genau überein , * ) daß gen gar nichts zu fürchten übrig bleibt .
Bey meinen Versuchen war dies nicht der Fall , und «in gewißeS Mittel durfte nie überschritten werden»
l .
Warum ist aber die Probe mit Potasche bey Blendehaltigen Bleyglänzen nicht so gut anwendbar als bey reinen ? Ich habe die Ursache davon aus Mangel an Zeit noch nicht untersucht , doch habe ich darüber , so wie über die bey beyden Verfahrungsar» ten nöthige Verbesserung einige ! Vermuthungen : indeßen muß hierbey die Erfahrung früher reden als
ich .
8 ) Bey dem Verfahren mit Potasche , verhindert man die Berührung der Luft dadurch , daß man die Masse mit einem dekrepitirlen Kochsalze bedeckt .

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